Menüleiste

Dienstag, 21. März 2017

Granatapfel-Rosmarin-Sektchen


Irgendwie kann ich laue Sommerabende und sonnige, warme Nachmittage im Park kaum erwarten. Was können wir also tun, um die Zeit zu verkürzen und schon ein wenig Sommer-Blubber-Feeling zu verbreiten?! Richtig - ein spritziger Cocktail muss her. Meine Empfehlung daher: Macht Eiswürfel im Gefrierfach klar, plündert den Rosmarinstrauch vom Balkon, lasst die Prosecco-Korken knallen und greift im Obstregal beim Granatapfel zu. 




Donnerstag, 9. März 2017

Lust auf ein bisschen Crime?


Ich bin nicht gerade eine bekennende Leseratte und tue mich eigentlich schon seit ich denken kann schwer damit, mal ein Buch zu Ende zu lesen. Irgendwie war ich dann doch immer eher der Typ, der sich bewegen muss oder etwas herstellt, wenn Zeit für die schönen Dinge im Leben ist. Hinzu kommt, dass ich nun im Erwachsenenalter immer wieder versucht habe, mal abends im Bett zu lesen oder im Urlaub auf der Liege. Problem dabei war aber meist, dass ich nach maximal 5 Seiten so müde wurde und eingeschlafen bin, dass ich einfach kaum ein Buch mal beendet habe. Und so kam mir eine Empfehlung meiner Freundin Maria ziemlich gelegen bei dem Wunsch, doch mal mehr zu lesen und vor allem das iPad nicht auch noch mit ins Bett zu nehmen. Sie hatte nämlich bei unserem traditionellen Mädelswochenende immer die Zeitschrift Crime dabei und laß uns Artikel daraus vor. Seitdem bin ich ein Fan und kann euch die Zeitschrift nur ans Herz legen. Der Wunsch, mehr zu lesen, aber in knackiger, für mich schaffbarer Form wird da nämlich mit einer heimlichen Leidenschaft von mir verbunden: Kriminalfälle. Vielleicht liegt es daran, dass für meine Mutter das TV-Programm quasi nur aus Tatort oder ähnlichen Krimis besteht. Auf irgendeinem öffentlichen Sender kommt doch immer ein Tatort. Oder es hängt doch mit meiner Begeisterung für die Aufbereitung von unaufgeklärten Mordfällen auf RTL II zusammen. Ich wage ja zu behaupten, dass ich mittlerweile in der Lage wäre, das perfekte Verbrechen zu begehen. Naja, auf jeden Fall habe ich mich so ziemlich in diese Zeitschrift verliebt und freue mich derzeit jeden Abend auf eine der Stories, die ich vorm Schlafen lese. Auf meine Träume hat sich das übrigens nicht ausgewirkt. Bis dato.  



Journalistisch aufgearbeitet werden echte Kriminalfälle. Mal aus der Perspektive der Eltern, mal aus der Perspektive der Täter, mal als Interview oder reine Darstellung der chronologischen Fakten. Es ist spannend, manchmal verstörend, manchmal faszinierend und immer interessant. Gerade für die letzten 4 oder 5 Seiten zum müde werden oder die U-Bahn-Fahrt haben die Texte eine perfekte Länge und lassen uns nicht „dumm sterben“ (Ironie und so). Die Stories kommen zum Abschluss. Das mag ich daran. Und übrigens finde ich 5,20 € auch absolut angemessen, wenn ich bedenke, wie lange ich durch den Jeden-Abend-eine-Story-Rhythmus schon etwas von dieser Ausgabe habe und unter der Feststellung, dass verhältnismäßig wenig Werbung darin zu finden ist. Schaut sie euch einmal beim Kiosk eures Vertrauens an. Vielleicht werdet auch ihr in den Bann gezogen.


Freitag, 3. März 2017

Buchmesse? Sputnik LitPop!




In diesem Jahr schaffe ich es zum ersten Mal hinzugehen und freue mich schon sehr darauf: bereits zum 10. Mal findet in Leipzig die Sputnik LitPop statt. Mighty Oaks, Sahak Shapira, Justus Bender und einige weitere haben sich bereits zur Jubiläumsausgabe der Literaturparty zur Leipziger Buchmesse angemeldet. Man darf gespannt sein, welche ein oder andere Überraschung die Party am 25. März 2017 im Neuen Rathaus noch so bereithält. Ab 18:00 Uhr werden die Türen geöffnet. Dann geht’s zunächst ab 19:00 Uhr los mit Lesungen und Slam-Einlagen bevor ihr ab Mitternacht das Tanzbein schwingen könnt. Ich packe euch ganz unverblümt einfach einmal die Liste der Autoren und Slammer hierein. Oftmals sind es ja auch ganz spezielle Autoren, die einen interessieren. Tickets erhaltet ihr im Vorverkauf für 14,50 € das Stück bspw. In der Ticketgalerie (Hainstr. 1), Lehmanns Media Buchhandlung (Grimmaische Str. 10), Culton Ticket (Peterssteinweg 7), Fitness First (Petersstr. 15) und unter TixforGigs.de.

***Gewinnspiel***
Für einen von euch gibt es nun auch noch die Möglichkeit, 2 Tickets für das Event am 25.3. zu gewinnen. Folgt vida*nullvier bei Facebook oder Instagram (@jule_vidanullvier) und kommentiert unter dem zum Blogpost gehörigen Beitrag einfach, wen ihr gern zur Sputnik LitPop mitnehmen möchtet. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird am 10.03.2017 ermittelt und am 11.03.2017 per Nachricht kontaktiert. Viel Glück! 







*Vielen Dank an emotions work für die Bereitstellung der Gewinner-Tickets.

Dienstag, 28. Februar 2017

Supercraft Neujahrs-Kit


Schon in der Vergangenheit haben wir das ein oder andere Supercraft-Kit auf den Prüfstand gestellt und so habe ich mich gefreut, als die Mädels des DIY-Abos mir das Neujahrs-Kit zum Testen zukommen ließen. Häkeln dachte ich mir, das kann ich und das geht schnell. Da ich aber tatsächlich noch nie etwas mit Wölbung, Schlaufe oder ähnliches gehäkelt habe und die letzte Häkel-Session auch echt schon ein Weilchen her ist, hab ich mich zunächst entschieden, den runden Bärenkopf zu basteln.




Sonntag, 12. Februar 2017

Life lately

So, da haben wir nun einen neuen Bundespräsidenten und mein Highlight des Tages war in jedem Falle die Rede von Norbert Lammert. Guter Mann, kann ich da nur sagen. Doch nun soll es erstmal kurz um die vergangenen Wochen gehen. Was war denn da eigentlich so los? 

Schnee, Schnee und Schnee ... ohne Ende. Das bescherte mir in der Heimat den ein oder anderen schönen Tag inklusive feinster Aussicht, Stapfen durch knietiefen Schnee und Rodeln. Bei der Kälte ist eine dicke Mütze ein absolutes Muss. An dieser Stelle schnappe ich mir dann am liebsten auch einmal die Mützen, die mir eigentlich gar nicht gehören. Sorry Leute. Und sind wir auch schon bei der Kombi mit Creolen. Mit diesen Dinger ist es irgendwie komisch, ich mag sie und ein paar wenige Freundinnen auch. In der Regel kriege ich aber ein "naja, bissl 90er oder?!" dafür. Hm, ich sage ein Hoch auf die Creolenträgerinnen dieser Welt. 

Der Januar offenbarte nicht nur schöne Schnee-Landschaften, sondern auch einen Besuch im zauberhaften Meißen inklusive Nacht in einem sehr schönen kleinen Hotel. Irgendwie war auch beim Spaziergang durch Meißen alles niedlich und muckelig und natürlich Porzellan wohin das Auge sah. Beim Kaffeetrinken in einem kleinen süßen Café kommt man sich dann durchaus mal vor, als säße man in einer Puppenstube. Herrlich. 

Und dann kam der Ende des Januar und somit ein kleiner Arbeitsausflug für mich auf das warme Gran Canaria. 21 Grad, Sonnenschein, das kann man sich durchaus zu Beginn des Jahres einmal antun, leckeres Obst zum Frühstück inklusive. Wir waren ja zum Arbeiten da und ich kann demnach keinen wirklichen Reisebericht abgeben. Es sei aber gesagt, dass Gran Canaria seinem Ruf, das beste Klima der Welt zu haben, im Januar wirklich gerecht wird. Das wissen die Rentner der Nation ja schon lange und so wundert es nicht, dass wir den Altersdurchschnitt im Flieger mächtig gedrückt haben. Schön und clever finde ich aber auch, dass Gran Canaria und insbesondere Maspalomas eine extrem gay-freundliche Umgebung für Touris und Dauergäste geschaffen hat. Ein entspanntes, fröhliches, tolerantes Miteinander, das scheint dort die Devise und da kann ich nur applaudieren. 

Und sonst so? Endlich habe ich mal wieder ein kleines, aber feines DIY auf dem Blog veröffentlicht. Wurde Zeit. Ich weiß. Der Genuss kam aber in diesem Monat auch nicht zu kurz. Neben zahlreichen runden Geburtstagen im Januar, bei welchen es sich super durchfuttern lässt, stand mal wieder ein Besuch in der L'Osteria an. Wenn das mit dem Hüftgold nicht wäre, könnte ich dort irgendwie jeden zweiten Tag hingehen. Bedenklich, aber ok. Außerdem waren wir zum ersten Mal im Zchácá und ich muss wirklich sagen, dass ich sehr begeistert bin. Das Essen war sehr lecker, die Bedienung nicht nur niedlich, sondern auch kompetent und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimm allemal. Mehr als einen Daumen hoch gibt's davon von mir. 

Sonntag, 5. Februar 2017

DIY: Tassel-Ohrringe


Leute, Leute, tut mir riesig leid, dass dieser Beitrag nun ganz schön auf sich warten ließ. Das liegt zum Einen daran, dass ich auf die Postlieferung einer Komponente gewartet habe, zum Anderen war irgendwie echt viel los in den letzten 2 Wochen. Mehr dazu gibts bald mal wieder bei einem "Life Lately". Nun kommen wir aber erst mal wieder zurück zu einem kleinen DIY, welches erneut auch für diejenigen unter euch machbar sein sollte, die vielleicht nicht soooo viel Geduld und Talent für Basteleien haben. Dazu zähle ich mich nämlich auch. 

Ich mag generell alles, was mit Tasseln zutun hat und so war es Zeit, sich selbst einmal ein paar schöne Tassel-Ohrringe zu basteln. Zahlreiche, vor allem sehr wuchtige Exemplare findet man ja derzeit auch im Handel. Warum also selbst Hand anlegen? Naja, ihr könnt so die Dicke und Länge selbst bestimmen. Außerdem habt ihr so die Möglichkeit, genau die Farbe an Ohrring herzustellen, die ihr vielleicht für ein bestimmtes Kleid o.ä. benötigt. Und es ist wirklich easy. 

Ihr braucht:

- Garn - Ich habe mich für 3 Farben entschieden und das Garn bei Idee gekauft. 
- Verbindungsstab & Ohrhaken - Beides hatte ich noch da, kann aber am Besten bei Dawanda bestellt werden. 
- Endkappe mit Loch - Da habe ich diese hier bestellt *klick*. Für meinen Geschmack könnten sie sogar noch etwas größer sein. Im Bastelladen hatte ich leider keine großen Varianten davon gefunden. 
- Perle - Muss nicht sein, erschien mir aber ganz passend und ich hatte diese noch von einem anderen DIY übrig. 
- Zange & Schere 



Donnerstag, 19. Januar 2017

Winter Wonder Getaway


Instagram hat es verraten. Ich war am vergangenen Wochenende wieder einmal auf Testmission unterwegs. Völlig uneigennützig, ist klar ne. Nee, da sollten wir ehrlich sein. Manchmal ergibt sich die Möglichkeit Pleasure mit Business zu mischen und da sag ich doch nicht nein! Es ging nach Meißen. Genau, das ist das kleine Örtchen, welches weltweit für seine Porzellanmanufaktur und die tausenden Stücke mit den zwei gekreuzten Schwertern bekannt ist. Meißen ist auch bekannt für die mittelalterliche Albrechtsburg, Wein und natürlich die Nähe zur sächsischen Hauptstadt Dresden. Grundsätzlich kann man also sagen: absolut eine Reise wert. Und nur circa eine Stunde Fahrt von Leipzig entfernt. Nun tendiere ich ja zu solchen Ausflügen, wenn es etwas wärmer oder zumindest frühlingshaft ist. Nun wurde ich aber eines besseren belehrt, denn es gibt die Möglichkeit, den Ausflug auch im Winter mit einem Aufenthalt im Hotel Goldenes Fass zu verbinden.



Von außen, finde ich, sieht man dem Hotel seinen Charme im Inneren erstmal gar nicht an. Wenngleich auch im Hof mit kleinen Feinheiten, wie Laternen und Lichtern gearbeitet wird, wird noch stark deutlich, dass sich das Hotel im permanenten (auch baulichen) Wandel befindet. Die Zimmer und Bereiche sind auf mehrere Häuser verteilt und so liegen die Zimmer in ganz unterschiedlichen Gebäuden vom sanierten, verwinkelten Häuslein mit Scheune bis hin zum Neubau. Der Wow-Effekt stellt sich dann aber spätestens beim betreten der Zimmer ein. Diese wurden je nach Art des Hauses individuell renoviert und bieten für verschiedene Geschmäcker eben auch verschiedene Atmosphären. Wir waren in einem Wellness-Doppelzimmer gelandet, welches sehr offen ist und im Vintage-Look daher kam. Für mich persönlich ein sehr gelungener Raum, bei welchem ich das ein oder andere Möbelstück gern noch mit in den Kofferraum verstaut hätte.