Menüleiste

Freitag, 17. November 2017

Motiv-Kombi-Liebe [+ Rabattcode]

Posterlounge, vidanullvier, Rabattcode

Das mit meinem Aktionismus ist so eine Sache. Es gibt Tage und Situationen, da ernte ich beinahe Bewunderung für derartigen Tatendrang. In anderen Situationen und Konstellationen handele ich mir eher Stress und Ärger ein. Das mit dieser Farbe an der Schlafzimmerwand war nun wieder so eine Aktion, bei der ich sagen muss: Ok, sorry, vielleicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Upsi. Aber warum eigentlich? Naja, kennt ihr das: Du gehst in den Baumarkt mit einer Vorstellung von der Farbe, die du willst. Du hast eine, also du denkst, du hast eine. Dann gibt es eine überschaubare Auswahl an "fertigen" Farben und du siehst sie auf Platten, die ungefähr 10 x 20 cm groß sind. Schon mal eine ganz schlecht Idee, von dieser kleinen Fläche auf die große Wand zu schließen. Naja, du entscheidest dich für eine der vorhandenen Farben. Wird schon passen und außerdem hast du keine Lust, eine teure Farbe extra anmischen zu lassen. Dann ist die Farbe an der Wand und du denkst: Jetzt weiß ich,was ich wollte ... das ist es nicht. Hm, so geschehen in unserer Wohnung, die bis dato keine farbige Wand beinhaltete. Mein schlechtes Gewissen verfolgt mich in meinen Träumen, aber wir müssen die Wand leider noch einmal streichen. Trotzdem wollte ich euch das Ganze schon einmal zeigen, denn Ursprung dieser ganzen Übersprungshandlung war die Lieferung zweier neuer Bilder, welche ich mir beim Leipziger Print-Online-Shop Posterlounge -  ein Shoutout an die Leipzig-Homies - aussuchen durfte*.

Ich habe auf dem ein oder anderen Pinterest-Board immer wieder die Kombi aus einem Wort oder einem Spruch  mit einem "inhaltlich passenden" Bild gesehen und fand das für ein Schlafzimmer sehr schön. Gedacht, getan, habe ich mich für "Peace is always beautiful" und - aus meiner Perspektive passend - eine mystische, beruhigende Wald-/Baumlandschaft entschieden. Und das als Druck auf Alu-Dibond. Auch als Poster in einem Rahmen kann ich mir das sehr gut vorstellen. Dass wir Alu-Dibond gewählt haben, hatte für mich zwei Gründe: 
Rabattcode Poster


Samstag, 11. November 2017

Leipziger Opernball 2017 - durch meine Augen

Das war er nun, der 10. Opernball in Leipzig ... und mein Erster. Ich gebe zu, ich musste das erst einmal sacken lassen. Und wahrscheinlich habe ich auch alle Fehler gemacht, die man bei so einer ersten Ball-Erfahrung machen kann: Pünktlich da sein, nur die uncoolen Leute kommen schließlich quasi zu früh, Schuhe anziehen, die nur die ersten 1-2 Stunden bequem sind und irgendwie erstmal planlos durch die Gegend steuern, weil man doch tatsächlich glaubt, der Zeitplan wäre irgendwie einhaltbar. Und ganz wichtig: Ohne festen Tanzpartner aufkreuzen. Letzteres klingt in Tagen von Female Force & Co. irgendwie alles andere, als zeitgemäß, ich weiß. Aber auch so ein Ball braucht wahrscheinlich noch ein paar Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte, bis auch mit der Tradition gebrochen ist. Schließlich werden zum Großteil Paartänze an so einem Abend getanzt. Klar, so ein wenig Disko-Gezappel ist auch dabei, aber irgendwie macht es das in diesen Zeiten doch wahrscheinlich auch aus. Wann können wir schonmal noch unsere in der Tanzstunde (gab es das bei euch auch noch?) mühevoll erlernten 1-2-Tepps herausholen. Und ich hatte schon den Eindruck, dass die Paare eher beieinander blieben, so dass partnerlose, tanzwillige Mäuse, wie ich, nur bedingt auf ihre Kosten kamen. Also Notiz an mich und Tipp für euch: Nehmt euch einen tanzwilligen Dude mit. Die Tanzflächen sind bis in die Nacht hinein geöffnet und lassen keine (Musik-)Wünsche offen.

vidanullvier Leipziger Opernball 2017

Das war es also. Das kulturelle Highlight des Jahres unserer schönen Stadt. Schon zum zehnten Mal luden die Organisatoren, die Stadt Leipzig und zahlreiche namhafte Sponsoren zur glamourösen Ballnacht in der Leipziger Oper ein. Wie sich das für so ein Event gehört, wird natürlich der rote Teppich ausgerollt und so stolzieren mit Einbruch der Dunkelheit aufgehübschte Damen und Herren, zahlende Gäste und das Who-is-Who der Leipziger Society an teuren Autos vor den wartenden Fotografen und Neugierigen vorbei. Auch der ein oder andere Promi darf nicht fehlen. Ich könnte jetzt darüber philosophieren, ob diese nun einen Unterschied gemacht haben oder der wahre Hollywood-Glamour doch gefehlt hat. Aber hey, wer bin ich denn, zu beurteilen, ob Promi A, B oder Z nun ein interessanter Gast ist. In Zeiten, in denen man dank HD-TV doch eh schon jede Falte der Schauspieler und Stars auch von zu Hause aus sieht, ist die einzige Überraschung bei so einer Real-Life-Gegenüberstellung doch höchstens noch, ob das Sternchen nun besonders groß oder klein ist. Als alter Soko Leipzig und Tatort-Fan habe ich mich natürlich gefreut, Richy Müller & Co zu sehen. Das war es aber auch schon mit meinem persönlichen Herzklopfen zum Thema Promis.


Dienstag, 7. November 2017

Lagom - was wir von den Schweden lernen können

Ok, ich gebe es zu, das mit diesem Hygge ist ein wenig an mir vorbeigegangen. Ich habe mir sagen lassen, es gehe dabei darum, die angenehmen Kleinigkeiten des Alltages zu genießen und hier und da einen Moment der Ruhe zur persönlichen Freude zu nutzen. Ok, das dänische Lebensgefühl haben wir damit als Trendthema in 2016 abgehackt. Jetzt kommen die Schweden um die Ecke mit ihrem sogenannten "Lagom". Es handelt sich dabei laut Johny Jackson und Elias Larsen um "einen bestimmten Lebensstil, bei dem es im Kern um Ausgeglichenheit, Bescheidenheit, Unaufgeregtheit und Zufriedenheit geht". Die Beiden haben nämlich mit der Münchner Verlagsgruppe ein Buch herausgebracht, welches ich mir einmal näher angesehen habe. 


Teil 1: Das Lagom-Heim
Es geht um organisieren, aufräumen, hinterfragen, was ich wirklich brauche. Soweit so gut. Auch Tipps zum Energie sparen im Alltag, eine Anleitung für ein selbstgemachtes Putzmittel und Ratschläge, wie man die Lebensmittelverschwendung möglichst gering hält, sind dabei. An sich erfahre ich hierbei nicht so viel Neues. Es kommt aber doch gelegen an das ein oder andere, was man doch eigentlich weiß, noch einmal erinnert zu werden. So für den Schalter im Kopf. Als sehr hilfreich empfinde ich persönlich die Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer verschiedener Lebensmittel. Häufig geht es ja mit der Frage los, wo und wie man was eigentlich am besten lagern sollte. Wenn es dann aber doch einmal höchste Eisenbahn wird und das Gemüse verbraucht werden muss, finden wir im Buch leckere Rezepte für Chutney, "Reste-Rezepte" & Co. Interessant fand ich den Abschnitt zum Anlegen des eigenen kleinen Kräutergartens auch mit wenig Platz inklusive Anleitung zum Trocknen der Kräuter. Auch der obligatorische Beitrag zum Thema Upcycling darf nicht fehlen. Die Bastelbeispiele sind wie immer Geschmackssache und wurden von mir - ehrlich gesagt - überblättert. Upsi. 


Teil 2: Ausgewogene Ernährung und gute Gesundheit
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit einem guten Gleichgewicht aus Genuss und Gesundheit. Empfohlen wird - grob gesagt - eine abwechslungsreiche Ernährung in Kombi mit Bewegung...ok, das ist jetzt nichts Neues. Die Ernährungstipps sind leider nur angeschnitten und nicht bahnbrechend. Interessant finde ich eine Übersicht, welche Menge wovon am Tag gut ist. Davon hätte das Kapitel ruhig mehr vertragen. Es wird konkret mit Beispielen gearbeitet, so dass man eine bessere Vorstellung hat, wovon wie viel am Tag ok und gut für dich ist. Und da ist auch das ein oder andere Stück Brot oder ne Nudel dabei. Oh oh, ok. 
Auch die obligatorischen Yoga-Übungen dürfen nicht fehlen. Hat sich eigentlich schon mal ein Mensch dieser Tage hingesetzt und anhand einer Anleitung aus einem Buch Yoga-Übungen ausprobiert? Hm, ich glaube, ich greife doch lieber auf die ein oder andere YouTube-Anleitung zurück. Da wird man gelobt. Hehe. Was ich in diesem Abschnitt gut finde, sind beschriebene Methoden zu Reduzierung von Stress. Davon haben wir ja wohl alle genug. 


Sonntag, 29. Oktober 2017

Support the Kids Jacken - Geschenktipp

So langsam aber sicher bewegen wir uns ja wieder auf diese Zeit zu, in welcher wir verzweifelt auf der Suche nach dem ein oder anderen coolen, etwas anderen Geschenk sind. Da habe ich heute einmal einen kleinen Tipp für euch. Ich finde, in Sachen Coolness, kann dieser auf jeden Fall mithalten und ihr tut auch noch eine gute Tat. Ich habe nach einem Geschenk für mein liebes Schwesterlein gesucht, welche gerade in so einem Vor-Teenageralter ist und bin dann durch Zufall auf die Jacken der sogenannten GoodGang gestoßen. Es handelt sich hierbei um eine Aktion, bei welcher man eine College-Jacke mit seinem Namen und einem gewählten Datum (i.R. Geburtstag) versehen kann. Und das Beste daran ist, dass 5 € der Kaufsumme an das SOS-Kinderdorf gespendet werden. Find ich gut. Ursprünglich wurden die Jacken von der Designerin Saskia Behrens für ein Benefiz Pop Up gestaltet. Man kann sie aber nach wie vor online bestellen. 

Bild: The GoodGang
Bild: The GoodGang

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Ist ja schön, aber was ziehen wir nur an?

Was soll ich sagen. Manchmal führt eines zum anderen und schwuppdiwupp landest du auf der Gästeliste des Leipziger Opernball. Ich freu mich drauf und bin gespannt. Klar, wer will nicht einfach mal eine Runde Mäuschen spielen, A-,B- oder Z-Promis beim Flanieren beobachten und dabei das ein oder andere Glas Sekt schlürfen. Guter Plan. Nun geht das Mäuschen-Spielen in diesem Falle nicht unbedingt im grauen, unauffälligen Gewand. Nein, auch wir müssen uns an die Kleiderordnung halten, sprich eine Abendrobe muss erstmal her. Wir? Ja, wir! Ich freue mich, dass ich am 4. November nicht allein in den Genuss dieses Higlights im Leipziger Veranstaltungskalender komme, sondern auch Anja vom Blog Schönes+Leben und Fotomann aka Hutmann aka (Lieblings-) Robert Strehler dabei sind. Wir können also zu Dritt in alle Fettnäpfchen so einer womöglich etikettenreichen Veranstaltung treten. Wir werden berichten. 

Fürs erste musste aber nun einmal die Kleiderfrage geklärt werden. Netterweise stellt uns das Breuninger für diesen Abend Kleider zur Verfügung und so mussten wir nur noch eine Frage klären: Welches? Ja, und ich weiß schon, warum ich so gut wie kein langes Kleid im Schrank habe. Es ist einfach ein schwieriges Format für kleine, kurvige Menschen. Aber da muss sie nun durch. Ansage ist Ansage. Und so probieren wir uns durch allerhand Kleider. 



Donnerstag, 19. Oktober 2017

Wundercurves.de - Für Curvy Mädels

Wundercurves … schon mal gehört? In der Plus-Size-Szene haben sie sich bereits einen Namen gemacht, aber wahrscheinlich gibt es noch so viele Frauen da draußen, die diese Plattform kennen sollten. Ich habe mich aufgemacht, zwei der Gründerinnen einmal live und in Farbe kennenzulernen und ein wenig zu quatschen:

Wundercurves-Gründer: - Tiffany La, Stephan Schleuss und Christiane Seitz ©Foto: Anne Weinrich
Tiff und Nane empfangen mich im SpinLab im Leipziger Westen. Das SpinLab beherbergt ein Accelerator Programm für junge Gründer, denen für ihren Start so einiges an Unterstützungsleistungen geboten wird. Die Mädels von Wundercurves.de haben dieses Programm bereits erfolgreich durchlaufen und konnten nun einen der wenigen dauerhaften Büro-Spaces in der alten Spinnerei in Plagwitz ergattern. Der so viel besprochene Enthusiasmus von Start-Up-Gründern liegt in der Luft und so kann ich nur zu gut verstehen, warum die Mädels den Austausch mit anderen Gründern und das Flair dieser Hallen gern weiter nutzen wollten.

Seit 2015 gibt es die Seite wundercurves.de und seitdem geht es für die Gründerinnen und ihr inzwischen mehrköpfiges Team stetig vorwärts. Der Fokus liegt, wie schon der Name erahnen lässt, auf dem Dienst an der kurvigen Frau. Ab der Größe 42, und das hat irgendwie noch nicht viel mit Übergewicht oder anderen gängigen Plus-Size-Klischees zutun, wird es in vielen Online- wie Offline-Stores schon schwierig, die Artikel zu finden, die wirklich verfügbar sind. Und so birgt das vermeintlich lockere Stöbern in Online-Shops echtes Frustpotenzial für füllige Frauen, die doch eigentlich häufig so viel Spaß an Mode haben. Dem müssen wir ein Ende setzen, dachten sich Nane und Tiff und gründeten Wundercurves mit dem Wissen, dass sie die Herausforderungen eben dieser Frauen nachvollziehen können und somit genau wissen, was ihrer Zielgruppe noch fehlt. Das Team von Wundercurves ermöglicht es, schnell und unkompliziert moderne Mode in großen Konfektionsgrößen zu finden. Produkte in großen Größen werden quasi gebündelt - sowohl von namhaften Plus-Size-Labels wie sheego oder navabi als auch von bekannten und etablierten Marken wie s.Oliver oder Mango. 

Tiffany La

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Alles kann, nichts muss


Ja, irgendwie verschieben sich doch die Interessen, persönlichen Lieblingsthemen und Vorlieben. Hätte ich noch vor 4, 5 Jahren behauptet, meine Haut sieht nur Wasser, Seife, irgendein Billigshampoo und Melkfett, so muss ich mich dieser Tage doch sehr wundern, wie viel Spaß ich mittlerweile an Beauty-Produkten habe. Ich bin da auch immer noch ein wenig am Debattieren mit mir selbst: Das geht dann von „ach, es fühlt sich so schön an“ und „gönn dir das doch“ über „so langsam solltest du das Geld auch in Naturkosmetik investieren“ bis hin zu „Muss das sein?! Hausmarken der gängigen Drogerien haben doch auch tolle Produkte“. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Und so dachte ich mir, ich probiere auch hier einmal etwas neues aus und stelle euch meine derzeitigen Beauty-Favoriten vor. Dabei halte ich mich lieber von einem Titel á la "5 Produkte ohne die ich derzeit nicht leben kann" fern, denn eines ist klar: Natürlich kann jeder ohne dieses Zeug leben. Es macht einfach nur mehr Spaß damit. Seht mir dabei bitte nach, dass ich kein Profi bin, sondern mich bei der Auswahl von Produkten auf mindestens eine der drei Dinge verlasse:


Ich gehe mittlerweile alle 6 Wochen zur Kosmetikbehandlung. Nicht, weil ich glaube, dass ich das unbedingt brauche, sondern vielmehr, um mir selbst diese eine Stunde Erholung und meiner trockenen Haut diesen Extra-Kick Feuchtigkeit zu gönnen. Nach so einem Termin habe ich schon das ein oder andere Kompliment für meinen frischen Teint bekommen. Das gibt’s dann quasi noch gratis dazu, und hey, wer hört das nicht gern?! Wenn ich dann schon einmal da bin, lasse ich mir dann auch gern noch das ein oder andere Produkt zeigen. Klar, hieran verdient die gute Frau Geld und so wird sie mir alles schmackhaft machen. Ich vertraue aber schon auch darauf, wenn ich mich dort alle paar Wochen auf die Pritsche lege, dass sie meine Haut ganz gut kennt und mir sagen kann, welche Wirkstoffe ich zu dieser und jener Jahreszeit so benötige. Noch viel hilfreicher finde ich dabei auch die Empfehlung eine Make-up-Tons. Ich weiß nicht, wie es euch geht, klar, man mach den Handrückentest und den ganzen Quatsch, aber ich bin mir häufig mit dem Farbton beim Make-up-Kauf relativ unsicher. Und da ich meistens eher für einen natürlichen Look bin, ist die richtige Farbe des Tages-Make-ups schon enorm wichtig. Also vertraue ich auf das Fachpersonal. In diesem Falle habe ich mir von der Kosmetikerin meines Vertrauens den für mich passenden Farbton des Thermal Moist von Sans Soucis aussuchen lassen (Nr. 30 Natural Rose). Das Make-up lässt sich mit Pinsel super verteilen, ist sehr ergiebig und gibt einen natürlichen Look. Das ist mir persönlich immer sehr wichtig. Das schöne ist, dass das Make-up zusätzlich Feuchtigkeit spendet und ich so getrost ein paar Stunden ohne Refresh unter die Leute gehen kann.