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Dienstag, 26. September 2017

Einmal (mehr) ans Meer - das Strandhotel Dünenmeer

Ich gehöre ja gefühlt zu einer eher seltenen Spezies: Ich bin zwar noch in der DDR geboren und im schönen Osten groß geworden, habe aber keine Kindheitserinnerungen an die obligatorischen Ostsee-Urlaube. Irgendwie ist dieser Kelch an mir vorbeigegangen und so habe ich immer nur davon gehört, wie schön es doch an den Stränden der Ostsee zugeht. Und dann hatte es mich nach Stralsund verschlagen. Eine schöne Stadt und ein tolles Ausflugsziel für einen Wochenendtripp. Doch so ein kleiner Urlaub in einem der Ostseebad-Orte ist dann schon nochmal eine andere Hausnummer. Vor allem in Sachen Ruhe, Erholung und Akku aufladen.

Die Begrüßung fiel schon sehr herzlich aus inkl. einem leckeren Begrüßungsgetränk
Aber fangen wir doch einmal von vorn an. Ich hatte das Glück, zwei Nächte im wundervollen Strandhotel Dünenmeer im Ostseebad Dierhagen verbringen zu dürfen.* Der Termin stand schon seit einer Weile fest und so konnte die Vorfreude etwas länger genossen werden. Ohne wirklich zu wissen, was uns hier so alles erwarten würde. Ein, zwei Worte zum Hotel im Allgemeinen: Das Strandhotel Dünenmeer gehört zu einem Komplex aus verschiedenen Ferienhäusern sowie zwei Hotelanlagen, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Räumlich so nah, trennen die Häuser in gewisser Weise doch Welten, denn es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied. Während man im Strandhotel Fischland als Familie ein tolles Programm für die ganze Rasselbande vorfindet, geht es im Strandhotel Dünenmeer schon etwas ruhiger zu. Dort heißt es nämlich "Adults only" und auch, wenn das erstmal etwas ungewöhnlich erscheint, muss ich doch nun aus Erfahrung sagen, dass ich es als Gast als sehr angenehm empfunden habe. Es herrschte eine Ruhe und Gelassenheit, die einfach nur abfärbte und für Entspannung pur sorgte. Nichts gegen die Kiddos, keine Frage, aber wenn man wirklich Ruhe sucht und sich mit einer Freundin oder dem Partner ein chilligen Wellness-Wochenende gönnen möchte, wird man hier glücklich.

Eines der Highlights des Hauses ist ganz klar die Lage. Von der Terrasse sind es nur wenige Schritte über eine kleine Düne direkt zum Meer. Einfach traumhaft ist auch der Ausblick, der sich vom Balkon des ein oder anderen Zimmers bietet. Es geht schon etwas nobler zu, keine Frage, und doch alles auf eine sehr entspannte Art und Weise. Schließlich kommen die Gäste von langen Strandspaziergängen und auch nicht selten mit ihren Hunden, die nämlich auch als Gäste willkommen sind, in ihren Outdoorklamotten ganz entspannt ins Kaffee oder auf die Terrasse und wollen einfach nur ihre Auszeit genießen. Das diese kleine Rückzugsoase auch oder gar gerade im Herbst und Winter eine tolle Adresse ist, liegt, neben dem Fakt, dass die Ostsee immer einen Besuch Wert ist (hab ich mir sagen lassen), vor allem daran, dass der Spa-Bereich mit seinem schicken Pool, Liegeflächen vor der komplett verglasten Front und zahlreichen Saunen das ein oder andere Wellness-Urlauber-Herz höher schlagen lassen. Und ich habe es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, nach dem Saunagang Abkühlung in der Ostsee zu suchen. Jap, war echt kalt. Und hat gefetzt. 



Freitag, 15. September 2017

Fashion meets Art im Breuninger


Leipziger Opernball. Schon mal gehört? Zugegeben, an die Publicity vom Wiener oder gar Dresdner Opernball kommt der unsere vielleicht noch nicht ganz heran, aber verstecken muss sich die Ausgabe direkt aus der Messestadt ja nun auch nicht. Und da der Abend der Abende gar nicht mehr so weit weg ist, er findet nämlich in diesem Jahr am 4.11. statt, muss bei den weiblichen Gästen natürlich die Outfitfrage geklärt werden, aber es muss auch die Frage geklärt werden, wer denn den in diesem Jahr der Gewinner des L.O.B. Fashio Awards sein wird. LO What?!  

Der Leipziger OpernBall Fashion Award wird seit 10 Jahren an Designer vergeben, welche sich mit ihrem "perfekten Abendkleid" einer fachkundigen Jury stellen. Einen Einblick in die Finalisten-Entwürfe findet ihr hier: *klick*. Da sind echt ein paar tolle Kleider dabei. In diesem Jahr wird der Award erstmals vom Breuninger Leipzig präsentiert und so schlagen wir auch wieder die Brücke zur Veranstaltung gestern in der Breuninger-Filiale in der City. Diese hatte nämlich Kunden, Presse & Co. zur Präsentation einiger der Award-Teilnehmer sowie weiterer Festmode eingeladen. 

Ein bisschen Sprudelwasser, ein paar Häppchen, quasi Late-Night-Shopping und eine kleine Show. Hört sich für mich nach einer gelungenen Abwechslung für einen Donnerstagabend an. Und so hatten wir eine gute Zeit, konnten gleich noch ein Geburtstagsgeschenk besorgen und somit von der ToDo-Liste streichen, uns von einem sehr netten Mitarbeiter in die Produkte von Kiehls einführen lassen und auch einmal einen Blick auf die Bilder des Leipziger Fotokünstlers Olaf Martens werfen. Dieser präsentiert nämlich derzeit eine Auswahl seiner Werke im obersten Geschoss des Breuninger.

So, wie ich es verstanden habe, finden heute und morgen in diesem Rahmen auch noch weitere Modenschauen zum Thema Festmode im Breuninger statt. Wer als ohnehin gerade ein wenig am Bummeln ist, sollte unbedingt einmal vorbeischauen. Und noch eine "Entdeckung" haben wir für uns beim Nachts-Allein-im-Breuninger-Special gemacht, für den Fall der Fälle, dass doch mal wieder ein Kleid her muss, welches ein wenig schicker, ein wenig ausgefallener, ein wenig pricier sein darf: Das Label Ted Baker. Wir waren so willig zu kaufen, nur der Anlass fehlte. Irgendwie.

Der diesjährige Leipziger Opernball steht unter dem Motto "Moskauer Nächte".

Montag, 11. September 2017

Upcycling DIY-Quallen kinderleicht


Es wird mal wieder Zeit für ein kleines DIY. Und bevor ihr nun weiterlest, gibt es erstmal eine kleine Warnung: Ich habe mich zwar nicht unbedingt selbst übertroffen, doch die Dinger sind schon ganz nett geworden ... für ein Kinderzimmer. Da dieser Tage so manches coole Kid im Freundeskreis Geburtstags-, Themen- oder anderweitige Parties feiert, hatte ich Lust, etwas mit Liebe gemachtes beizusteuern. Dabei kann ich noch nicht von einem absolut perfekten Ergebnis sprechen, aber so ist das nunmal mit DIYs. 


So ganz genau genommen, ist das nur ein halbes Upcycling-Projekt, denn ich hatte keine Farbe oder Modelliermasse zu Hause und musste das noch nachkaufen. Die Stoff- und Wollereste jedoch waren noch im Haushalt vorhanden und warteten nur darauf, für irgendeine Aktion aus dem überfüllten Reste-Schrank geholt zu werden. Ich habe mich übrigens an der Kasse bei idee. zu dieser Modelliermasse hinreißen lassen. Diese trocknet an der Luft innerhalb von 24 Stunden und ist eigentlich vom Handling her sehr ähnlich zu herkömmlicher Knete. Genau aus diesem Grund glaube ich, dass man dieses DIY auch sehr gut zusammen mit Kindern erstellen könnte. Quasi so als kleines Entertainmentprogramm auf einer Party. 



Mittwoch, 30. August 2017

Einmal Sauerstoff bitte


Seit ich mich erinnern kann, gehört es zum regelmäßigen Ritual für meine Mutti (ja, wir hier im Osten sagen Mutti), zur Kosmetik im Sinne von Gesichtsbehandlung zu gehen. Das erschien mir bei ihr immer wie selbstverständlich und für mich doch so weit weg. Nun bin ich ja ein, wie zu dieser Zeit in der DDR nicht unüblich, kleiner Unfall mit sehr jungen Eltern, was die Schlussfolgerung zulässt, dass eben besagte Besuche bei der Kosmetikerin nicht erst Anfang der 30er oder Ende der 20er oder so begonnen haben. Tatsächlich habe ich selbst aber erst vor circa einem Jahren damit begonnen, mir genau das in wirklich regelmäßigen Abständen zu gönnen. Und ja, das hat schon etwas mit sich gönnen zutun. Da nimmt man ein paar Euro in die Hand, aber wenn ich mir überlege, für was für Sinnlosigkeiten man manchmal so Geld ausgibt, finde ich das alle paar Wochen gut investiertes Geld in mein persönliches Wohlempfinden. Und manchmal sollte man auch die Profis mal ans Werk lassen. 

Eine schöne Haut lässt Menschen strahlen. So empfinde ich das zumindest häufig, wenn ich mir meine Mitmenschen so ansehe. Und so habe ich derzeit ziemlich viel Freude daran, neue Produkte und Techniken auszuprobieren. Ich bin ja ganz ehrlich: Glatte, zarte Haut fühlt sich einfach so schön an und alles, was man durch Stress, schlechten oder wenig Schlaf und den üblichen Wahnsinn einem Gesicht so ansieht, dem darf ruhig ein wenig entgegen gewirkt werden. Aus diesem Grund musste ich nicht zwei Mal überlegen, als ich über drei Ecken gefragt wurde, ob ich nicht einmal ein neues Verfahren in der Parfümerie Catina, welche auch kosmetische Behandlungen durchführt, ausprobieren möchte. Das Ganze nennt sich "Transdermale Applikation", eine Bezeichnung, mit der ich persönlich vorher nix anfangen konnte, deshalb versuche ich es einmal zu beschreiben. 

Im Grunde genommen ist es ein Verfahren zur Tiefentherapie der Haut, bei welcher über eine Art (Luft-)Strahl (so fühlt es sich zumindest an) eine Trägersubstanz mit hochkonzentriertem Sauerstoff in gaaaanz kleine Tröpfchen zerstäubt und kontaktlos auf die Hautoberfläche gebracht. Hyaluronsäure und Pflanzenextrakte mischen sich auch noch in die kurze, circa 10-minütige Party auf deiner Haut. Das Ganze kann mit verschiedenen Substanzen angereichert werden, je nachdem, was die Haut gerade so benötigt. Also zum Beispiel für die etwas älteren Semester gibt es etwas zur Straffung der Haut, bei mir beispielsweise spielt Feuchtigkeit eine Rolle, aber auch, wenn eine Verbesserung des Hautbildes im Allgemeinen von Nöten ist, kann man diese Behandlung einmal probieren. 

So ein wenig fühlt sich das dann an, als würde dein Gesicht mal eben durch die Waschanlage gefahren werden. Ein Hochdruckreiniger reinigt die Poren und übernimmt dann gleich noch das Polieren. Und keine Angst, das tat nicht weh. Und mein Fazit? Ich muss zugeben, dass ich die Parfümerie Catina vorher nicht kannte. Mit dem Umzug aus der Mädlerpassage auf den Neumarkt 29 sind sie zumindest ein wenig mehr in mein "Einzugsgebiet" gezogen und bieten dort nun auch tolle Düfte (darunter sogar einige Marken exklusiv in Leipzig, z.B. ETRO, CREED, CLEAN, Loewe oder Mancera), Make-Up- und Pflegeprodukte, aber eben auch zahlreiche kosmetische Behandlungen an, was man so erstmal wissen muss. Und klar, ich habe jetzt noch nicht sooooo viele Falten im Gesicht, dass ich da wie ein neuer, glattgebügelter Mensch aus der Kabine gestapft bin. Aber ich muss wirklich sagen, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe und mich seitdem immer noch über ein frisches Hautbild freue. Vor allem die ersten 2-4 Tage nach der Behandlung war ich erstaunt, wie frisch ich 3 Uhr morgens nach einer Party noch aussah. Äh, das ist sonst eher nicht so. Mensch, das machst du auf jeden Fall, wenn du irgendwann mal heiratest, waren ehrlich gesagt auch so meine Gedanken. Wann, wenn nicht dann frisch aussehen wollen. Also schaut gern mal vorbei oder checkt deren Facebookpage aus. Dort werden auch hier und da spezielle Angebote vorgestellt. Vielleicht ist ja das ein oder andere für euch dabei!




*Freundlicherweise hat die Parfümerie Catina aus Leipzig mich eingeladen, diese Behandlung einmal auszuprobieren. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Meine Beurteilung des Ganzen wird davon jedoch nicht beeinflusst.

Montag, 28. August 2017

Life Lately

Dieser Sommer, ist er nun eigentlich echt vorbei? Ich setze ja darauf, dass wir im September nochmal einen schönen Spätsommer genießen können. Das wird. Das wird. Und was war in letzter Zeit so los? Einiges! Vorallem Urlaub. Wie schön wir es doch einfach vor der Haustür haben und das viel zu selten nutzen. Das musste geändert werden und so zelteten wir kurzerhand an meinem Geburtstagswochenende einfach einmal 20 Autominuten entfernt von der eigenen Wohnung. Genau genommen wurde der Schladitzer See und der hiesige Campingplatz unser zu Hause für zwei Tage und schenkte mir zum Geburtstag netterweise diesen wunderbaren Sonnenuntergang.


Ich bin ja immernoch dabei, Leipzig, meine Wahlheimat, so richtig kennen zu lernen. Da gibt es noch so vieles zu entdecken und man sollte nie aufhören, danach zu suchen. Ein Highlight in dieser Mission war kürzlich die Führung durch das Bundesverwaltungsgericht. Ein wirklich spannendes Gebäude, zu welchem es viel zu erzählen gibt, die ein oder andere Grusselstatue inklusive. Teilnehmer zahlen 8 gut investierte Euro. Termine könnt ihr hier einsehen: *klick*

Übrigens habe ich auch kürzlich mal meinen Senf in Sachen Leipzig zum Insider City Guide des Otto Magazins dazugegeben. Eine schöne Übersicht zu verschiedenen Städten, welche ihr hier einsehen könnt: *klick*


Und dann war ja da noch dieser Kreta-Urlaub. Eine Woche, Sonne pur, ein wenig Wind, viiiiel Knoblauch und Wein. So, wie man sich das eben vorstellt. Eine der griechischen Inseln wollte ich schon immer einmal besuchen. Und irgendwie war in letzter Zeit gefühlt jeder Dritte auf Kreta. Fand ich das nun gut oder eher nicht so? Hm, auf jeden Fall hatte ich schon ein wenig Bedenken, so kurz vor der Angst, dass es mir zu touristisch sein könnte. Zu viele rot geröstete Engländer oder Russen. Das klingt jetzt ein bissl diskriminierend. Soll es nicht. Aber ihr wisst ja, wie das manchmal auf Malle & Co so läuft mit den lieben Miturlaubern. Naja, auf jeden Fall kann ich sagen, dass meine Bedenken völlig unbegründet waren. Denn, wenn man fernab von überfüllten Stränden, Kneipenmeilen & Co. eine schöne Zeit auf Kreta verbringen möchte, so kann ich nun sagen, ist das durchaus möglich.


Freitag, 11. August 2017

Wiederholungstäter


Wiederholungstäter? Wie? Genau genommen in zweierlei Hinsicht: Einmal wieder hat es mich gerappelt und die Haare mussten ab. Nicht ganz so radikal, aber doch so viel, dass ich mich irgendwie neu und fresh fühle. Zum zweiten Mal war ich jetzt bei Henrik Kutsche zum Schnibbeln zu Gast und bin wirklich happy mit dem Ergebnis. Apropos schnibbeln, das Blumenkleid von Vero Moda habe ich zu Beginn des Sommers bestellt (ich glaub, bei Zalando *klick*). Es hatte solche Trompetenärmel, was für meine Figur und Größe extrem unvorteilhaft war. Der Schnitt im Allgemeinen ist es aber nicht und da man an Kleidern, die gut zur eigenen Körperform passen, ja festhalten sollte, habe ich es trotzdem behalten und glücklicherweise eine super Quelle für kleine Änderungen. Also wieder schnippSchnapp und die Ärmel waren gekürzt. So macht eine kleine Anpassung für mich eine große Veränderung, zum Guten. 

 


Donnerstag, 3. August 2017

Birthday Wishlist - und was davon übrig bleibt


Ich bin ein Geburtstagsmensch - so nenne ich die Leute, die Geburtstage mögen, ganz besonders ihre eigenen, und schon Wochen vorher darauf hin fiebern und an diesem Tag irgendetwas tolles erleben wollen. Seit langem bin ich in diesem Jahr gar nicht so richtig in der Stimmung und habe irgendwie auch nicht so richtig bemerkt, wie plötzlich die Zeit verflogen ist und Schwups, ist da schon Anfang August. Ich habe diesmal an einem Samstag Geburtstag, eigentlich eine super Voraussetzung für ne fette Gartenparty. Doch irgendwie war mir nicht danach, vorzubereiten, sauber zu machen, Gäste zu bewirten. Bitte nicht falsch verstehen. Das mache ich echt gern. Aber irgendetwas in mir hatte keinen Bock darauf und es schwingt immer der Gedanke mit "Ist ja nur die 29, nächstes Jahr gibts ne fette Party." Doch irgendwie ist dieser Gedanke auch sinnlos. Wer weiß schon, was nächstes Jahr ist, wie ich nächstes Jahr darüber denke. Im Moment verändert sich irgendwie ja vieles von einem auf das nächste Jahr. Familiengründungen, Trennungen, Hausbau, Hochzeiten, neue Lieben, alte Lieben, Umzüge ... bei manch einem komme ich gar nicht hinterher. Da hat man sich mal ein halbes Jahr nicht gesprochen und schon hat sich die ganzes Welt dieses Menschen einmal gedreht. Irgendwie schön und irgendwie verrückt. Das liegt an unserem Alter. Der wohl meist gesagte Satz dieser Tage. Hm, das muss es wohl sein. Und so stelle ich auch bei mir selbst fest, dass so ein Geburtstag sich verändert. Das liegt wohl am Alter. 

Auf die Frage, was ich mir denn wünsche, fällt mir auch nach längerem überlegen nicht wirklich etwas ein, was ich wirklich brauche oder haben möchte. Die Dinge, die ich angemessen fände, kaufe ich mir einfach selbst, unabhängig vom Timing. Und die anderen Wünsche können bzw. sollten sie mir nicht erfüllen. (Klar so ne schicke neue Handtasche oder so, da sagt ja keiner nein, aber eigentlich braucht man doch nix.) Das liegt wohl am Alter. Ich dachte, ich nehme die 29 einfach mal so locker mit. Ich bin ja noch ziemlich jung, hab wirklich das Gefühl, bis hierhin nichts für mich wichtiges ausgelassen zu haben und werde auch manchmal beim Alkohol kaufen noch nach dem Ausweis gefragt (super Anhaltspunkt für die Frage, wie alt man wohl aussieht hehe valide ohne Ende). Da kann es ja so schlimm nicht sein. Und trotzdem und ganz plötzlich trifft mich der Hammer ... der letzte Geburtstag, bei dem eine "2" am Anfang steht. Ziemlich schwachsinniger Gedanke, ich weiß, aber diese 2 kommt dann nicht wieder. Niemals wieder. Wirklich das erste Mal habe ich das Gefühl, in so einem Geburtstagszusammenhang auch mal nach hinten zu blicken. Vorher ging es immer nur nach vorn. So a la Optimierer. Das bekannte Thema. Das liegt wohl einfach am Alter. 

Was bleibt nun also übrig von so einer Wunschliste? Vor allem Dinge, die über das Materielle hinaus gehen, vor allem die Hoffnung, dass tolle Menschen auch weiterhin da sind und bleiben, vor allem der Optimismus, das die beste Zeit grundsätzlich und egal in welchem Alter noch kommen mag, vor allem der Wille, immer das Beste daraus zu machen, vor allem das Wissen, das es bis jetzt doch echt gar nicht so schlecht war. Auf die letzte "2something" to come!