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Dienstag, 6. Dezember 2016

Holy Hamburg - ein Besuch zur Weihnachtszeit

Instagram hat es verraten ... ich war am Wochenende in Hamburg unterwegs. Und das tatsächlich zum ersten Mal so richtig länger in schöner Touri-Manier. Sonst beschränkte sich der Aufenthalt meist auf Arbeit oder einem Musicalbesuch. Aber fangen wir doch einmal von vorn an.
Schon nett so eine Bloggerreise. Ich glaube, so oder so ähnlich muss ich mir die Pressereisen vorstellen, welche im Studium nur mal so nebenbei erwähnt wurden. Gibt es das eigentlich noch – Pressereisen für Journalisten? Oder wurde das ganze von Bloggern und Influencern quasi gänzlich infiltriert? Hm, kann mir aber im ersten Moment schon irgendwie egal sein. Hamburg Marketing hatte eingeladen und so richtig wollte sich kein Grund finden, dieser Einladung nicht zu folgen. Es soll um Weihnachten in Hamburg gehen, also um die Weihnachtsmärkte, die vorweihnachtliche Stimmung. So eben. Ich will ja nix sagen, aber ich bin in einer Gegend kurz vorm Erzgebirge aufgewachsen und sobald die Weihnachtszeit eingeläutet wird, gehören wir mit unseren Räuchermännlein und Schwibbögen quasi zum Erzgebirge dazu. Ich hab also das Verrückt-nach-Weihnachten-Gen in mir und bin nicht allzu leicht zu beeindrucken. Es galt also zu schauen, was so ein gut geplantes Wochenende so bringt.


Glühwein, so viel sei gesagt. Und für die neugierigen unter euch: die Reisegruppe war eine bunt gemischte Gruppe aus ein paar deutschen Damen und einigen Travel-Bloggern aus Schweden, Norwegen und Dänemark. Ein nettes Völkchen da oben, das muss man wirklich sagen. Und so starteten wir am Freitag bei Sonnenschein und nach dem ersten Fischbrötchen erstmal mit einer kleinen Hafenrundfahrt.  Schon da zeigte sich die Stadt dank wundervollem Sonnenschein von ihrer besten Seite und lies uns einen Blick vom Wasser aus auf die neue Hauptattraktion werfen – die Elbphilharmonie.



NikolausGewinnspiel: #vida04losteria



Na, wer hat wirklich und tatsächlich seine Schuhe geputzt? Ich gebe zu, dass die Zeiten lange vorbei sind, wo ich mir genau diesen Stress am Vorabend zur früher so mystisch anmutenden Nikolausnacht gemacht habe. Und dabei waren die Gaben gar nicht mal soooooo viel oder spektakulär. Ein wenig Schokolade, Mandarinen und ein kleines Spielzeug oder so. Aber die Wirkung von sich über Nacht quasi magisch füllenden Schuhen hat mich noch sehr lange nachhaltig beeindruckt. Gut, dass ich meist ohnehin ein Interesse an sauberen Schuhen habe, so dass auch heute keine Kohlestücken darin gelandet sind.

Heute darf ich aber auch noch einmal Nikolaus spielen. In diesem Falle dürfte das zwar nur für die Leute in und um Leipzig herum interessant sein, aber, so viel sei gesagt, das ist nicht das letzte Gewinnspiel für die kommenden Wochen. Nun aber zum Wesentlichen. Ich hatte ja in der vergangenen Wochen schon ein wenig über die L’Osteria in Leipzig geschrieben und heute darf ich unter euch famosen Lesern ein Dinner for Two in der L’Osteria in Leipzig verlosen. Schlemmen bis der Arzt kommt, was will Mann oder Frau mehr. Das schafft doch gleich einen Anlass für das nächste Date mit dem Liebsten oder die nächste Tratschrunde mit einer Freundin. So jung kommen wir schließlich nicht mehr zusammen und irgendetwas gibt es doch immer zu besprechen oder?!

Alles, was ihr für eine Teilnahme am Gewinnspiel tun solltet:

1. Werdet Fan der vida*nullvier-Facebookpage oder Follower bei Instagram (@jule_vidanullvier), wenn ihr das nicht schon seid.
2. Kommentiert bis zum 9.12.2016 24 Uhr unter dem Facebook-Post zum Beitrag und nennt mir die Person, welche ihr zu diesem Dinner gern mitnehmen würdet. Oder teilt dieses Bild bei Instagram, nutzt den Hashtag #vida04losteria und markiert euren Lieblingsmenschen für ein mögliches Dinner.

Die Teilnahmebedingungen findest du hier.  

Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird per Los ermittelt und anschließend via Facebook & Instagram verkündet.


Viel Glück!


*dieses Gewinnspiel wurde durch die freundliche Unterstützung von L'Osteria Leipzig ermöglicht, wofür ich mich herzlich bedanke. 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Die Sache, von der wir nie genug haben können


Sie sind gefühlt gerade überall. Und beinahe jedes Mal beneide ich die Trägerin um ihre schöne Tasche. Lässig, praktisch, gut so eine Shopping Bag. Und wie immer gibt es sehr viele, sehr schöne, sehr preisintensive Designer-Varianten. Da spricht auf jeden Fall so gar nix dagegen. Aber hier soll es um hochwertige, aber preislich mittelklassige Stücke gehen. Vielleicht ist ja auch für ein ein Lieblingsteil dabei, welches als Weihnachtsgeschenk für euch selbst sehr geeignet erscheint. Übrigens gibt es in der kommenden Woche hier eine kleine, aber feine Nikolausüberraschung für euch. Schaut mal rein!


8 Tasche von PIECES




Dies ist kein #sponsored Post. Die Bilder sind unter Angabe der Quelle verwendet und nicht verändert. Kontaktieren Sie mich gern, wenn Sie die Entfernung Ihres Bildmaterials wünschen.

Dienstag, 29. November 2016

L'Osteria - kennste schon, kennste wirklich?!


Ziemlich gefreut habe ich mich schon vor ca. 3 Jahren als die Nachricht die Runde machte, dass nun auch bald in Leipzig eine L'Osteria eröffnet werden würde. Überzeugt werden musste ich eigentlich nicht mehr, denn aus meiner Studentenzeit in Baden Württemberg kannte ich das Konzept und vor allem das leckere Essen bereits. Das ist ja immer das Gute an so einer System-Gastronomie. Theoretisch hast du in jedem Lokal der Kette die gleiche Auswahl und das gleiche System. Das könnte man nun langweilig finden, es bedeutet aber eben auch, die gleiche Qualität, die gleichen - in diesem Fall frischen - Produkte und den gleichen Anspruch, die Marke so gut es nur geht zu repräsentieren. Sollten wir uns also vielleicht von dem noch mit einem Fast-Food-orientiertem Beigeschmack der Bezeichnung System-Gatronomie verabschieden und uns auf die Definition "Gastronomie mit System" einigen? Mein kleiner Besuch in der L'Osteria in Leipzig hat mir genau das ganz gut verdeutlicht.

Viele von euch waren bestimmt auch schon einmal in einer L'Osteria zu Gast. Mittlerweile ist das, was als kleines Lokal 1999 in Nürnberg gegründet wurde, ein großes Franchise-Unternehmen inklusive eigener Pasta-Manufaktur. Und trotz zentral gesteuerter Prozesse und Produktvorgaben, erscheint doch jedes Restaurant nicht nur in seinem Look, sondern auch im Umgang mit individuellen Wünschen und der Stimmung unter den Mitarbeitern sein eigenes Flair zu haben. Auch in Leipzig hat sich die Truppe nun nach mehr als zwei Jahren eingegroovt und macht auf mich einen herzlichen und entspannten Eindruck. Zeitdruck und Stress gibt es mit Sicherheit, wenn die vielen, eng beieinander liegenden Tische zu den Abendstunden alle belegt ist. Aber mir scheint, als bringe hier niemanden so schnell etwas aus der Ruhe. Und ein volles Haus ist eine gute Sache, die sich hier nach und nach erarbeitet wurde. Denn zweifelsfrei ist das neu erbaute Gebäude am Martin-Luther-Ring 12 keine Adresse an der Passanten und Touris einfach mal so vorbei laufen. Man muss schon gezielt suchen und finden. Und das machen mittlerweile so einige.







Sonntag, 27. November 2016

Alles neu oder wie?!


Der aufmerksame Leser oder Facebook-Fan wird es schon bemerkt: hier ist irgendetwas anders, der Header war doch so lange ein anderer. Ja, das stimmt und die Trennung schmerzt auch sehr. Schließlich stand das Bild von Sophie und mir über den Dächern Leipzigs von Tom Thiele fast 5 Jahre für vida*nullvier. Aber so manche Veränderungen können wir vielleicht nicht beeinflussen und müssen uns darauf einstellen. Bloggen neben einem Vollzeitjob, das ist manchmal nicht ganz ohne und nicht für Jedermann etwas. Und so hat sich Sophie aufgrund von Zeitmangel schon im vergangenen Jahr schweren Herzens von der aktiven Teilnahme zurückgezogen. Der Verlust ist groß, allein wenn ich daran denke, wie viele großartige DIY-Tipps und Trick sie hier schon veröffentlicht hat. Immer wieder schaue ich selbst in unserem Archiv nach dem Motto "Wie war das nochmal? Wie hat Sophie das damals gemacht?" und bastele dann nach.

Was hatten wir teilweise für einen Spaß mit Posts, die vor allem uns einfach nur amüsierten unabhängig davon, ob es wirklich jemanden interessiert. Darum geht es ja irgendwie eigentlich, oder?! Ein Highlight darunter auf jeden Fall: der Post zur Spielvorstellung des 90er-Klassikers Traumtelefon. Da bleibt nur eins zu sagen: Danke, liebe Sophie, für die schöne Zeit. Diese Tür steht dir immer offen!

online gif maker


Vida*nullvier soll aber auf keinen Fall von der Bildfläche verschwinden und so freue ich mich, dass hier auch nach einer kleinen kreativen Pause mittlerweile wieder viele LeserInnen vorbeischauen und hoffe, dass das noch eine ganze Weile so bleibt. Auch die ein oder andere Gastbloggerin hat sich hier schon verewigt, was ich persönlich für eine tolle Sache halte. Nun war es also Zeit, etwas zu verändern und persönliche Wünsche zu akzeptieren und so findet ihr einen neuen Header in dieser kleinen Welt.


Mittwoch, 23. November 2016

IKEA Family Deko Challenge in Chemnitz

Hier und da sollte man auch einmal andere Leute zu Wort kommen lassen. Das denke ich mir durchaus öfters mal und so kommt es ganz gelegen, dass meine reizende Freundin Franzi von einer spannenden Challenge zu berichten hat. Ja, das ist diese feenhafte Gestalt mit dem schönen Rock, von dem nun alle wissen möchten, wo der wohl her ist. Das finden wir womöglich noch heraus. Erstmal geht's aber zu einer Aktion unseres Lieblingsortes für "5 Dinge auf der Liste beim Reingehen und 15 Dinge im Wagen beim Rausgehen."

Gehört ihr auch eher zu denjenigen, bei denen Newsletter und Aktionsschreiben direkt im Spamordner eures Emailpostfaches bzw. auf direktem Wege im Papiermüll landen?

Ich muss gestehen, dass das bei mir in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Der Prozentsatz wirklich interessanter Schnäppchen, Events oder Kundenkarten ist doch verschwindend gering. Oder besser: die Nadel im Heuhaufen zu finden, fällt nicht immer leicht.
Vor vier Wochen nun flatterte die Einladung zur IKEA Family Deko Challenge ins Haus. Und mein erster Gedanke: IKEA macht  IKEA Family Events? Bei denen man IKEA Gutscheine gewinnen kann? Wo war ich nur all die Jahre?
Beim zweiten Mal dann die Überraschung die Einladung nicht als Teilnehmer, sondern Juror bekommen zu haben. Und das über Instagram. Also dieses Social Media macht sich langsam.


Deko Challenge hieß: 14 IKEA Family Kunden aus Chemnitz, die sich eine Woche zuvor via Newsletter und Online Anmeldeforum registriert hatten, traten an einem Samstag im Einrichtungshaus gegeneinander an. Dabei hatte jeder Teilnehmer 30 Minuten Zeit einen ca. 12m² kleinen Wohnzimmerbereich nach seinem Geschmack zu dekorieren. Unter der Vielzahl vorgegebener Produkte waren unter anderem Sitzmöglichkeiten, Teppiche, Regale, Vorhänge und jede Menge Dekokram. Jeweils zwei Kandidaten dekorierten nebeneinander. Nach abgelaufener Zeit hatten wir Jurymitglieder, das heißt der Chef vom Einrichtungshaus Leo Steber, Daniela Schmitt, die Leiterin der Abteilung Visual Merchandising und meine Wenigkeit - Laie mit privatem Hang zur ständigen räumlichen Neuorientierung, die Möglichkeit unsere Einschätzung abzugeben. Bewertet wurden die sieben Kriterien Räumliche Aufteilung, Sauberkeit, Ausarbeitung einer Stilrichtung oder Stilmix, Farbgestaltung, Gruppenbildung, Kreativität und Atmosphäre.





Sonntag, 20. November 2016

DIY: Es mistelt in der Kiste


Ich komme ja aus der Nähe von Chemnitz, d.h. so kurz vorm Erzgebirge. Das wiederum heißt, dass ich, sobald die Vorweihnachtszeit eingeläutet wurde, den traditionellen Weihnachtsschmuck, Räuchermännlein, Schwibbogen und Co. aus dem Sommerschlaf hole und mehr oder weniger völlig freidrehe, was das ganze Thema Vorfreude betrifft. Ich kann wirklich verstehen, dass viele Leute den Geruch von Räucherkerzen merkwürdig und auf keinen Fall gut finden. Für mich bedeutet das einfach Kindheitserinnerung, Heimat, Gemütlichkeit und so wird nun bald jeden Abend nach der Arbeit erstmal die Bude vollgeräuchert. Neben dem traditionellen Schmuck darf es auch das ein oder andere schlichtere Dekoelement sein. Wir wollen es ja schließlich nicht übertreiben. Und so war mir heute spontan nach einem kleinen DIY. Den Mistelzweig habe ich gestern auf einem Kunsthandwerkermarkt gekauft und wollte ihn eigentlich so aufhängen, wie er ist. Das geht ja immer. Übrigens hatte es einen kleinen mystischen Touch als die Verkäuferin, die ein wenig alternativ mittelalterlich daher kam, eindringlich zu allen Käufern sagte: "Aber erst nach morgen aufhängen. Bitte erst nach Totensonntag." Recht hat sie natürlich, aber in dem Moment hatte ich irgendwie das Gefühl, diese Regel jetzt noch mehr beachten zu müssen damit ja nix Schlimmes passiert. 

Also gedenken wir heute noch der Toten und starten morgen so langsam aber sich in die Adventszeit. Ich habe das Teil natürlich nur zum Fotografieren gaaaaanz kurz aufgehängt. Man will sein Glück ja nicht herausfordern.