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Mittwoch, 27. Juli 2016

Bohemian geht immer: DIY Lederketten-Inspiration

Ich bin zugegebenermaßen so jemand, der sich amerikanisches TrashTV reinzieht. Ja, das spricht nicht unbedingt für mich, aber was soll man machen. So manche Laster schleichen sich eben ein. Naja, auf jeden Fall habe ich da schon seit geraumer Zeit bei diesen Kardashians wahrgenommen, dass Frau wohl heute wieder so enge, dünne Ketten, also Stoff- oder Lederbänder, trägt. Und ein Weilchen später sieht man nun auch jedes It-Girl, Topmodel, Blogger-Girl und wer sich noch gern einreihen möchte, mit dünnen Bändchen um den Hals, meist doppelt gewickelt und lässig geknotet.

Ich muss sagen, auch mir gefällt das recht gut und das Schöne ist, dass es hierbei tausend Möglichkeiten gibt, sich selbst ein paar Varianten zu basteln. Ich habe einmal zwei Möglichkeiten ausprobiert. Innerhalb von 5 Minuten seid ihr damit fertig und ich würde sie auf jeden Fall als tragbar einordnen. Das Material habe ich zum Großteil bei Idee gekauft. Oftmals hat man ja aber auch noch die ein oder andere Perle, Lederband o.ä. übrig von der letzten Bastelaktion. Also stöbert am besten einmal.




Sonntag, 24. Juli 2016

we ride leipzig


... oder auch: wie wir den Fahrraddieben den Kampf ansagen. Der aufmerksame Leipziger hat diese neue Bewegung in unserer Stadt spätestens bei Facebook wahrgenommen, denn mindestens ein Freund ist doch bestimmt im Newsfeed schon einmal mit seinem Fahrrad als Portrait erschienen. Aber was hat es jetzt genau damit auf sich?!

Hinter der Aktion steckt Robert Strehler, seines Zeichens Fotograf sowie Hutmann. Robert hat, so wie wahrscheinlich viele von uns, die Nase einfach voll von der permanenten Angst, dass sein Rad geklaut werden könnte. Häufig ist diese sehr berechtigt und wir alle haben wahrscheinlich schon mindestens ein Zweirad an die Fahrradgauner verloren. Ich selbst hatte schon das Vergnügen, nach der Arbeit zu den Überresten meines Fahrradschlosses zu kommen.





Da fragt man sich doch, wie das möglich sein kann - mitten am Tag, mitten in der Stadt knackt jemand das Schloss und spaziert fröhlich mit meinem Rad los. Eine Folge ist zum Beispiel - neben dem Kauf eines teuren Schlosses, diesen Punkt habe ich dann auch eingesehen -, dass ich mir in dieser Stadt wahrscheinlich niemals ein wirklich hochwertiges Rad zulegen werden. "Wird doch eh geklaut" - das hört man so häufig. Schade irgendwie. Und irgendwie kann das doch eigentlich nicht sein. Das denkt sich auch Robert und gründet die Community "we ride leipzig". Es soll darum gehen, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, sich gegenseitig Tipps zu geben und vielleicht auch über die Größe der Community bei Stadtverwaltung & Co. etwas zu erreichen. Mitmachen ist gar nicht schwer! Auf der dazugehörigen Facebookseite veröffentlicht Robert regelmäßig Termine für kurze Shootings. Radelt einfach vorbei, lasst euch fotografieren und werdet Teil der Bewegung. Wer weiß, wozu das alles noch führen kann.





Dienstag, 19. Juli 2016

Badeanzüge - yay or nay?!

Frau von Welt trägt also heute Badeanzug?! Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich mal vor meinem 30. Geburtstag in einem Badeanzug an den Strand gehen würde. Andererseits habe ich meine Mutter noch vor etwa drei oder vier Jahren für ihre extra angefertigten Plissee-Rollos ausgelacht und diese für super spießig erklärt. Dreimal dürft ihr raten, was ich in der neuen Wohnung nun selbst habe und überhaupt nicht verstehen kann, was daran uncool sein soll. Die Zeiten ändern sich also und so habe ich mir tatsächlich vor kurzem gleich zwei Badeanzüge zugelegt. Zu meiner Verteidigung (vor mir selbst) muss man sagen, dass es zur Zeit wirklich schöne Modelle gibt, die so gar nichts mit der Vorstellung zutun haben, die noch in so manchen Köpfen herumschwirrt: omi-haft oder in merkwürdigen Mustern. Naja, vielleicht bin ich auch einfach die Letzte, die das nun endlich verstanden hat, trotzdem habe ich für euch einmal ein paar schicke Modelle herausgesucht. Tatsächlich finde ich nämlich, dass viele Modelle zwar an den Models ganz nett aussehen, aber völlig unpraktisch oder unvorteilhaft sind. Und das sollte ja nun wirklich nicht sein, wenn man sich schon für die "lieber mehr als zu wenig-Stoff"-Variante der Bademodenauswahl entscheidet. Nr. 1 & 3 besitze ich dann auch selbst und kann sagen, dass sie mir richtig gut taugen.


1. by H&M (Link)
2. by Asos (Link)
3. by H&M (Link)
4. by Madeleine (Link)
5. by Asos (Link)





Dies ist kein #sponsored Post. Die Bilder sind unter Angabe der Quelle verwendet und nicht verändert. Kontaktieren Sie mich gern, wenn Sie die Entfernung Ihres Bildmaterials wünschen. 

Freitag, 15. Juli 2016

Leipziger Sommerbühne ...

... und davon, wie ich sie nur verpassen konnte. 

Ärgerlich ist es, wenn man in einer Stadt lebt, die so viel zu bieten hat und man irgendwie doch nicht dazu kommt, das einfach einmal zu genießen. Vielleicht liegt es daran, dass die EM in den vergangenen Wochen meine ganze Aufmerksamkeit gefordert hat und man durch die späten Spiele doch hier und da ein wenig müde war.Wobei, ich sollte mich nicht beschweren. Lange Abende mit Freunden, reichlich Getränken und leckerem Essen sind jetzt nicht so schlechte Gründe für einen dicken, müden Kopf am nächsten Morgen.

Aber jedes Mal, wenn ich dann in den vergangen 2 Wochen bei Facebook eine Zusammenfassung der Veranstaltung des Vortages auf der Sommerbühne las, ärgerte ich mich wieder, dass ich mich nicht aufraffen konnte, einfach einmal vorbei zu schauen. Shame on me! Morgen bin ich dann zu einem runden Geburtstag eingeladen, auf welchen ich mich schon laaaaaange freue. Die Freundin der Freundinnen wird schließlich nur ein Mal 30. Und so hatte ich mir eigentlich fest vorgenommen, am Montag den letzten Termin der Sommerbühne mit der wunderbaren MIU wahrzunehmen und dann - dödö - muss das Konzert leider abgesagt werden. Das Karma schlägt zurück kann man da wohl nur sagen und so appeliere ich an euch:

Schwingt euch morgen aufs Rad und genießt einen schönen Sommerabend in einer grandiosen Kulisse mit Music With Friends inkl. The Micronaut und Blondage! Es sind wohl noch Tickets erhältlich.


Quelle: Homepage Arena am Panometer
 

Das ist schon echt eine geile Location. Das kann man einfach nicht anders umschreiben. Nun habe ich mir vorgenommen, das Sommerkino an der Rennbahn einmal zu testen. Das Programm hält ja den ein oder anderen Klassiker bereit. Da kommt man um das Schmunzeln nicht herum beim Stöbbern. Wart ihr schon da und könnt berichten?

Und wie ist das nun hier so, mit diesem Blog? Unser Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Naja, eigentlich ist es ganz einfach: die Liebe ist groß und der Wille da. Nur mit der Umsetzung ist das so eine Sache. Job, Hobby, Verpflichtungen, Freunde, fehlende Kreativität ... das alles hat mich in den vergangenen Wochen irgendwie gelähmt. Habe ich überhaupt noch etwas Interessantes zu erzählen? Vielleicht liegt es auch daran, dass mich viele andere Blogs, die ich einst mochte, mittlerweile langweilen. Vielleicht liegt das aber an mir und nicht an den Blogs. Wer weiß das schon. Fakt ist, dass ich nach wie vor sehr gern Empfehlungen anderer Blogger wahrnehme. Vor allem von denen aus Leipzig, weil sie mir Lokale, Shops & Co. in meiner unmittelbaren Umgebung quasi auf dem Silbertablett servieren. Dafür bin ich dankbar und sende ein großes HIGH FIVE an sie heraus. Ich will versuchen, auch diese Liebe zu vida*nullvier, zu unserem Baby, was aus der Liebe zum neuen Leben in einer neuen Stadt damals vor fast 5 Jahren entstanden ist, wieder aufleben zu lassen. Das wird womöglich in einer Findungsphase münden, denn worüber will ich denn eigentlich noch berichten?! Wir werden sehen. Und ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid.

Eure Jule. 

Dienstag, 29. Dezember 2015

2015 adé - 2016 wir kommen


Das Asus Zenfone Selfie hat herausgefordert. Nicht zu guten Vorsätzen und dem obligatorischen "mal sehen, wie lange wir durchhalten". Nein, es geht vielmehr um einen persönlichen Jahresrückblick und der Frage, was denn da eigentlich in 2016 so auf dem Plan steht. Also habe ich mich mit dem guten Stück einmal aufgemacht und bin durch mein Jahr gewandelt. Dabei gleich einmal getestet habe ich die Ultra-Selfie-Funktion mir welcher sich die Hersteller rühmen. Und ich muss schon sagen: hat was. Tatsächlich verzweifelt man bei den meisten Android-Smartphones spätestens, wenn bei Dämmerung mal ein Gruppenselfie gemacht werden soll. Verwackelt, verpixelt, einfach unbrauchbar. Und mit dem Asus? 13 Megapixel von vorn und von hinten. Die Richtung der Aufnahme ist beim Asus Zenfone egal und so bleiben einem merkwürdige Armverrenkungen und komische Posen für den richtigen Winkel erspart. Zugegebenermaßen muss man ja als passionierter Selfie-Macher sowieso etwas schmerzfrei sein, was neugierige oder auch genervte Blicke betrifft. Aber leichter wird's auf jeden Fall. Cool ist tatsächlich auch die sehr große Auswahl an Aufnahmemodi und Bearbeitungsmöglichkeiten von Bildern. Da ist natürlich recht viel Spielerei dabei, wie zum Beispiel das Aufnehmen von Sequenzen in Zeitlupe. Braucht kein Mensch, is aber geil! Und das Display?! Recht groß. Da muss ich mich erstmal dran gewöhnen. Aber kratzfest ist es und wirklich extrem scharf. Etwas Interessantes ist mir direkt aufgefallen. In der Beschreibung wird davon gesprochen, dass eine Anti-Fingerprint-Beschichtung störende Fingerabdrücke verhindert. Eine Kleinigkeit, die aber für mich immer einen riesigen Nervfaktor an Telefonen darstellt. Von daher: Daumen hoch!

- 2015 -

Und wie war das nun mit diesem Rückblick?! 2015 war irgendwie so ein Lala-Jahr. Kennt ihr das, wenn es eigentlich super war, aber so richtig passiert ist auch nix?! Wobei das bei mir eigentlich total gelogen wäre. Aber vielleicht ist das auch nur der Jahres-End-Blues, der es mir so erscheinen lässt. Eigentlich bot 2015 ziemlich viele aufregende Aufgaben und Abenteuer. Ein neuer Job und damit auch eine neue Form der Verantwortung. Eine lang ersehnte Reise entlang der US-Ostküste, die für drei Wochen einmal alles möglich erscheinen ließ. Einer meiner stetigsten Begleiter in diesem Jahr war meine Brille. Das klingt erstmal ziemlich banal. Tatsächlich hätte ich das aber zu Beginn des Jahres gar nicht geglaubt. Als passionierter Kontaktlinsenträger gefielen mir die mahnenden Worte der Augenärztin gar nicht. Wenn ich weiter so viel und lange am Stück die kleinen Helferlein im Auge hätte, würde ich die Dinger bald gar nicht mehr vertragen, da die Augen zu trocken werden. Da musste ich wohl oder übel auf Brille im Alltag umsteigen. Und das war dann doch leichter als gedacht. Mal schauen, ob ich bald Lust auf ein neues Modell habe. Gerade bin ich der Sache noch nicht müde.


Eine ganze Weile habe ich mich davor gedrückt, dem Hype um Instagram zu verfallen. Irgendwie war mir das alles zu viel Selbstdarstellung. In diesem Jahr konnte aber auch ich mich nicht mehr entziehen und liebe vor allem die Accounts von Freunden und Interior Designern. Tatsächlich kann man beim Blick auf das eigene Profil (@jule_vidanullvier) auch ganz gut Revue passieren lassen, was denn eigentlich so los war in 2015. Ein paar meiner Lieblingsmomente habe ich mir kürzlich als Magnete bei stick9.com bestellt. Eine schöne Sache und der Service ist sehr gut und zuverlässig. Das macht sich natürlich auch gut als Geschenk für die Instagram-verrückten Freunde. Nur so als kleiner Tipp.



Donnerstag, 26. November 2015

Die Stadtschwärmer sind los!



Eine Einladung zu einer Buchvorstellung flatterte ins Haus, naja wohl eher in das E-Mail-Postfach. Der "neue alternative Reiseführer für Leipzig" sollte vorgestellt werden. Reiseführer? Leipzig? Na das schauen wir uns doch einmal genauer an - dachte ich mir und machte mich auf den Weg in die Baumwollspinnerei. Wie es sich für ein neues, Leipziger Hipsterbuch gehört, sollte dieses in einer der Industrie-Loftstyle-Locations stattfinden. Ziemlich viele Leute waren gekommen, Leute die in irgendeiner Weise alle am Buch beteiligt waren.


Das gute Stück wurde reizend in Szene gesetzt und in den Fingern der Gäste gribbelte es augenscheinlich. Jeder wollte gern einen Blick hineinwerfen, die druckfrischen Seiten anfassen, riechen und das "Neue" und das "Alternative" suchen. Doch zunächst hieß es "Ehre, wem Ehre gebührt" und das Stadtschwärmer-Autorenteam Franzi, Katrin, Babett und Steffi stellten sichtbar stolz ihr Baby vor und dankten den Fotografen, mitwirkenden Autoren und Gastronomen, Ladenbesitzern und Freigeistern, die ihre Location als Teil der Stadtschwärmerei zur Verfügung stellten.


Was verbirgt sich nun aber hinter diesem Stadtschwärmer? Ein Reiseführer über Leipzig. Von Leipzig für Leipzig. Die Stadt wird in vier Himmelsrichtungen und das Zentrum eingeteilt - also 5 Kapitel, welche sich mit den Highlights aus Gastronomie, Shopping, Flair, Sehenswürdgkeiten und weiteren Besonderheiten auseinandersetzt. Und das alles mit viel Liebe und Charme zusammen gestellt. Irgendwie hat mich das Büchlein auf den ersten Blick an "Pariser Chic" von Ines de la Fressange erinnert. So ein bisschen zumindest. Tatsächlich ist das Büchlein, na gut, der Wälzer wirklich sehr schön gestaltet und aufbereitet. Allein das Darin-Blättern macht schon viel Freude. Und als Wahlleipzigerin finde ich mich in vielen Statements und Kommentaren darin wieder. Erst auf den zweiten Blick habe ich bemerkt, dass es kleine "Erklär-Icons" gibt, die zeigen, in welcher Preisklasse man sich bewegt, ob es Produkte aus der Region sind usw. Von solchen kleinen Infos bin ich persönlich ein großer Fan und glaube, dass sie vor allem für Besucher oder Neu-Leipziger sehr hilfreich sind.



Neben den Herausgeberinnen hat ein kleines Team von Local Heroes im Buch immer mal ihren Senf zu verschiedenen Themen und Locations gegeben. Die subjektive Sichtweise ist erfrischend und bietet zahlreiche Tipps.

Mir gefällt auch, dass einige der Gastronomen, Shopbetreiber oder Künstler in kleinen Interviews zu Wort kommen. Diese betrachten so eine Stadt meist aus ihrer ganz eigenen Perspektive und haben häufig viel zu sagen. Ich persönlich mag solche Sichtweisen und finde das recht spannend. Wer nicht so darauf steht, kann die knackigen Interviews aber auch einfach überblättern.

Was bleibt nun zu sagen?! Haben wir hier nun wirklich DEN neuen, alternativen Reiseführer?! Ich bin zugegebenermaßen nicht der Experte in Sachen Reiselektüre. Viel zu selten beschäftigt man sich ja auch so intensiv mit einer Stadt, in der man schon lebt. In meiner Vorstellung ist so ein Reiseführer auch irgendwie eher ein Taschenformat, klein, griffig. Für mich ist der Stadtschwärmer ein wirklich gelungenes Buch, eine Einladung in die schöne Welt unserer Stadt, der schönsten Stadt. Der Stadtschwärmer macht Lust auf Leipzig und das ist doch, was zählt. Auch wenn einem als Leipziger natürlich viele Orte und Gepflogenheiten bekannt sind, habe ich schon beim ersten Durchblättern ein paar mir unbekannte Sachen entdeckt oder einen Laden erspäht, an dem ich immer wieder vorbeifahre und mir denke, du musst da mal rein, es dann aber nie tue. Das Buch ist in jedem Fall ein Muss für Neu-Leipziger und ein super Weihnachtsgeschenk für eure Freunde und Familie, die sich entschieden hat, hierher zu ziehen. Aber eben auch mich regt es an, einmal ein wenig über den Tellerrand meines Stadtteils hinauszublicken und Neues auszuprobieren. Außerdem steht ein Umzug ans andere Ende von Leipzig an. Da gibt es für mich noch einiges zu entdecken und der Stadtschwärmer wird dabei sein und mich inspirieren.

Und wo kriegt ihr das Ding nun? Einfach bestellen auf www.stadtschwaermer-leipzig.de oder in einer der zahlreichen Locations einmal nachfragen. Sie verkaufen direkt vom Tresen aus.

P.S. Die Trauer ist natürlich groß, dass wir nicht auf der Bloggerliste zu finden sind ;) Ach quatsch, das Ding ist dufte.




Donnerstag, 12. November 2015

Road Trip Ostküste - ein kleines Fazit

Wer meinen Instagram-Account (@jule_vidanullvier) verfolgt, wird mitbekommen haben, dass wir vor ein paar Wochen einen Roadtrip entlang der Ostküste der USA gemacht haben. Ich war ja schon ein paar Mal in den Staaten, aber immer nur an einem Ort und an dieser wunderbaren Ostküste noch gar nicht. Wir hatten uns auf diesen Roadtrip nur bedingt vorbereitet - klar, Auto vorher gebucht, die ersten Stationen festgemacht und in den größeren Städten Airbnb-Unterkünfte klar gemacht. Ich habe mich an der ein oder anderen Stelle aber auch wirklich darauf verlassen, was man immer wieder von Freunden, Bekannten und Verwandten über diese USA-Trips gehört hatte. Dabei stellte sich die ein oder andere Annahme als weniger die andere als eher zutreffend heraus.



easy peasy Motels vor Ort buchen

Also irgendwie hatte ich aus verschiedenen Erzählungen im Kopf, dass man einfach immer an den Highways und großen Straßen spontan in die Motels reinspaziert und dann nach einem Zimmer fragt und das Ganze dann noch total günstig ist. Das haben wir genau zwei Mal gemacht und waren ziemlich frustriert. Auf unserer Strecke gab es zwar tatsächlich viele Motels und Hotels an den Straßen, aber diese waren häufig gar nicht soooo billig und zum Teil auch ausgebucht. Die Zimmerpreise standen nur selten auf Anzeigen, welche von der Straße zu erkennen waren. Wir haben es uns dann immer leicht gemacht und am Morgen, wenn wir wussten, wo wir in etwa übernachten wollten, über eine der Hotel-Seiten, wie booking.com einfach übers Handy spontan eine Unterkunft gebucht. So konnten wir uns die Bewertungen kurz ansehen und den besten Preis heraussuchen. Das war für uns irgendwie der entspanntere Weg, wenn man nicht so genau wusste, was der Tag so bringt und wann man am Zielort ankommt. Die Onlinebuchungen am Morgen des Check-In-Tages haben immer super funktioniert und waren meist auch sehr günstig.

Auto mieten & Benzin - alles super günstig

Ein Traum war tatsächlich die Sache mit dem Benzin - besonders für uns Deutsche. Das ist für diese Strecke von ca. 3.000 km wirklich ein Kleckerbetrag. Die Miete des Autos war eigentlich ebenso im machbaren Rahmen - das natürlich, wenn es nicht umbedingt der amerikanische Super-Protz-Schlitten sein muss. Die große Ernüchterung kommt dann bei der Erkenntnis, dass es für manche Strecken -  und eben auch die Strecke von New York nach Miami - eine Einweggebühr gibt. Wir wurden bei der Buchung ein wenig davon überrascht, haben dann aber diese bittere Pille geschluckt, da wir uns diese Freiheit, uns nach Lust und Laune auf der Strecke bewegen zu können, einfach gönnen wollten. Und gelohnt hat sich das am Ende schon.


Georgia kannste dir sparen

So erscheint es zumindest wenn man sich die Ratgeber rund um eine Tour entlang der Ostküste anschaut. Da bekommt man den Eindruck, North Carolina, South Carolina und Georgia können getrost durchfahren werden. Aber dort fanden wir so tolle kleine Orte, ehemaligen Plantagen und auch super schöne Strände, dass ich hier ein offenes Auge nur empfehlen kann. Der Südstaatenflair liegt dort in der Luft und viele Häuser und Orte haben so viel Charme und sind voller Magie.





Must-See Miami

Also abgesehen davon, dass es sich als Fluganlaufpunkt gut macht, kann man sich Miami wirklich sparen oder sollte zumindest nicht mehr als ein bis zwei Tage dort einplanen - aus meiner Perspektive. Wir waren vorher auf den Keys und dagegen kam mir der Strand von Miami einfach nur touristisch und künstlich vor. An sich lassen sich von Miami aus auch viele Dinge, wie die Everglades, Fort Lauderdale usw. erreichen, aber dann würde ich dort und nicht im überteuerten Miami übernachten. Das Beste war auf jeden Fall das leckere kubanische Essen - das konnte man schon mal mitnehmen.


Key West Paradies

Wenn die Leute von diesem Paradies - den Keys sprechen - dann haben sie zu 150% recht. Es ist einfach ein Paradies. Und jeder, der sich nur ansatzweise in der Nähe befindet, sollte die Fahrt und die doch recht stolzen Übernachtungspreise für ein paar Tage auf sich nehmen. Wir hatten eine Airbnb-Unterkunft auf den Lower Keys eine halbe Stunde von Key West (dem südlichsten Punkt) entfernt. Key West an sich ist auch schön, es gibt tolle Lokale und ein karibisches Flair. Für Chillen am Meer und vor allem Schnorcheln, fand ich aber den Bahia Honda State Park, welcher sehr nah bei unserer Unterkunft war, eindeutig am besten. Wirklich unglaublich, was man da so alles sieht, wenn man einfach nur ein wenig am Strand schnorchelt, nicht zu sprechen davon, was wir bei einem Schnorcheltrip alles sehen konnten.



 Am Strand waren wir häufig fast die Einzigen, was wirklich für einen Reisezeitraum im September/ Oktober spricht. Da sind nämlich zumindest die amerikanischen Kids alle wieder in Schule und Uni und die Rentner, welche in Florida überwintern sind auch noch nicht ganz auf dem Weg.
Von unserem Vermieter haben wir dann auch immer noch super Tipps für Restaurants bekommen. Lecker Seafood und natürlich Mojito gab es einfach überall.





Sonntag, 1. November 2015

St!lvoll hier - ein Besuch im neuen Leipziger Conceptstore



Spätestens seitdem Pinterest auch unter denen, die sich nicht gerade aus beruflichen Gründen permanent mit neuen sozialen Netzwerken beschäftigen, einer der liebsten Zeitvertreibe geworden ist, sind wir doch alle irgendwie verrückt nach Wohninspirationen, Industrial Chic und wie es sich nicht alles nennt. Es gibt schon wirklich den ein oder anderen coolen Laden in Leipzig, aber viele dieser Wohnaccessoires und Dekoelemente bekommt man dann doch eher im Internet. Umso schöner, dass sich nun Stefanie und Robert, zwei junge, sympathische Leipziger, einen Traum mit ihrem eigenen Conceptstore in der Leipziger Innenstadt erfüllt haben. Ich muss schon zugeben, der Start wird womöglich nicht der einfachste werden, aber die Produkte sind absolut überzeugend. Etwas schwer zu finden ist der Store nämlich in einer dieser für Leipzig bekannten Passagen in der Nikolaikirche. Da kann man nur jedem raten, einmal von der Hauptshoppingstraße in den Passageneingang in der Nikolaistr. 22 abzubiegen. Die zweite Hürde ist - zumindest nach unserem subjektiven Eindruck - die Passanten zu überzeugen, dass sie sich trauen, hinein zu gehen. Der St!l Conceptstore ist einer dieser Läden, wo du dir die Nase an der Scheibe platt drückst und denkst: "Boah, das ist alles so schön, aber ich kann mir das bestimmt eh nicht leisten." So ist das eben nicht. Klar, gerade wenn wir über die größeren Möbelstücke sprechen, sind dies Teile, die sich Berufstätige einmal gönnen wollen. Eine Anschaffung, die man nicht jeden Tag macht. Gerade aber die Wohnaccessoires und Kleinigkeiten sind in einem Rahmen, der für den Ottonormalverbraucher machbar und für die wirklich schönen, außergewöhnlichen Stücke absolut gerechtfertigt ist.

Was gibt es noch zu sagen?! Gemütlich ist es da, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass der Store quasi eine Wohnung komplett abbildet. Inspiration pur, life und in Farbe und absolut zum Anfassen. Ein kleines Träumchen. Quasi eine Rundum-Inspiration. Der neugierige Besucher hat auch die Möglichkeit, das Stöbbern mit einem leckeren Kaffee zu verbinden und alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Auch gibt es eine kleine Auswahl an Köstlichkeiten zum Mitnehmen, die nach dem ersten Geschmackstest wirklich lecker waren. Ich werde hier in jedem Fall das ein oder andere Mal vorbeischauen. Gerade wenn es auf die Weihnachtszeit zugeht, lässt sich das ein oder andere Geschenk für Freunde, Familie oder mich selbst :) besorgen. Fündig wird man hier in jedem Fall!


STIL CONCEPTSTORE - Nikolaistr. 22 - www.stilconceptstore.de