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Freitag, 2. November 2012

Müsli-Riegel backen, ein Versuch

In Frühstückstüten und auf einer beklebten Pappe kommen die Teile besonders süß daher

Anders als sonst kommt hier mal keine zuckersüße Empfehlung sondern ein Backtipp mit "guten Fetten" wie man so schön sagt. Inspiriert durch eine Youtuberin habe ich mich daran gewagt, Müsliriegel selber zu machen. Der Plan stand also und ich machte mich flott auf, um Massen an Nüssen und Trockenfrüchten in unseren Bau zu schleppen.

Zum Ergebnis: Der erste Schock kam schon beim Einkauf. All die Nusssorten haben doch auch einen ganz stolzen Preis. Da ich aber kein großer Fan der Trockenfrüchte bin, brauchte ich umso mehr Nüsse, um die Früchtchen zu ersetzen. Am Ende habe ich mehr als 20 Euro für alles ausgegeben, was aber auch daran lag, dass mir Grundlegendes wie Honig fehlte. Das Herstellen der Riegel besteht dann eigentlich nur noch aus einem wilden zusammenrühren der Einzelteile. Nach 45min im Ofen waren die Riegel trotz der verminderten Menge an Früchten aber immer noch irgendwie matschig und nachdem sie endlich abgekühlt waren, musste ich feststellen, dass der Geschmack auch zu wünschen übrig ließ. Vielleicht war es der Mohn oder der Teelöffel Zuckerrübensirup der etwas stumpf hervorschmeckte aber knackige, vollmundig nussige Müsliriegel sind was anderes...

Die Idee finde ich nach wie vor gut und wer aus irgendeinem Grund noch Unmengen an Nüssen zuhause hat, sollte sich ruhig mal an den Riegeln versuchen (und mir dann sagen, wie das Ergebnis war). Wie gesagt, sie schmecken auch nicht schlecht aber sie nehmen sich sowohl preislich als auch vom Geschmack her nicht viel von den sonst gekauften Müsliriegeln. Wer neugierig geworden ist findet hier das Rezept:




Alles was man braucht ist unten aufgelistet und wird ganz einfach in einer großen Schüssel miteinander vermengt. Bei den Nüssen bzw. Samen habe ich zu Haselnüssen, Mandeln, Macadamia Nüssen, Pistazien, Mohn, Sonnenblumenkernen und einem Rest Cashews gegriffen. Bezüglich der Trockenfrüchte habe ich ein Teil des Bleches komplett davon verschont, ein Teil mit getrockneten Aprikosen und das letzte Drittel mit getrockneten Kirschen versetzt. Von den Anteilen her habe ich mich an folgende Zusammensetzung gehalten:

  • 10 g Dinkelmehl
  • 150 g Haferflocken
  • ca 250 g Nüsse
  • ca 50 g Trockenfrüchte
  • 2 frische Äpfel
  • ¼ Liter warmes Wasser
  • 4 EL Pflanzenöl
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Agavendicksaft, Honig oder Zuckerrübensirup
  • 1 TL Zimtpulver 







Wie ich es von Mutti gelernt habe, wurden erst die "nassen" und dann die trockenen Zutaten miteinander vermengt aber das ist sicher kein muss. Verbesserungswürdig ist aber sicher, die Äpfel (und eine Birne habe ich untergeschmuggelt) zu reiben statt in Stücke zu schneiden. Am Ende alles auf einem Blech verteilen und laut Rezept bei 180 Grad 25 min im Backofen lassen. Ich habe am Ende noch Fruchtzucker drüber gestreut.





Kommentare:

  1. das muss ich unbedingt ausprobieren!

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  2. Das schaut sehr lecker aus. :)

    Danke sehr, fürs "rezeptteilen". :)


    Lg

    Beti

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  3. Eine sehr gute Idee! Ich habe eh noch so viele Nüsse und Trockenobst und weiß nicht mehr wirklich was damit anzufangen.
    Vielen Dank!

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