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Samstag, 16. November 2013

What-to-wear: Bewerbungsgespräch | Wochenend-Geplauder


In der kommenden Woche, nämlich am 19.11., findet in Leipzig die Absolventenmesse Mitteldeutschland statt. Wenn es an solche Messen oder auch Vorstellungsgespräche geht, ist ja so ein nettes, passendes Outfit das Letzte über was man sich so wirklich Gedanken macht. Doch sind alle Zeugnisse eingeholt und ein schicker Lebenslauf geschrieben, kommt wohl niemand drum herum sich einmal mit dem souveränen Auftritt auseinander zu setzen. Und der gelingt bekannter Maßen besser, wenn ihr euch in eurer Haut und eurem Outfit gut, selbstsicher und wohl fühlt.

Natürlich hat an dieser Stelle jede Branche und jede Persönlichkeit ihre eigenen Regeln. Vielleicht kann ich euch ja aber ein paar Inspirationen und meine persönlichen Tipps geben.

Wie schick soll’s werden?!
Als Erstes stellt sich für mich immer die Frage, wie schick ich tatsächlich bei so einem Gespräch auftauche. In vielen Branchen ist ja mittlerweile üblich, so ein Gespräch einfach einmal locker in Jeans, Bluse und Blazer zu führen. Ich bilde mir ein, zumindest eine Tendenz, wie locker oder nicht es kleidungsmäßig in einem Unternehmen zugeht, an den Mitarbeiterbildern auf der Unternehmenshomepage zu erkennen. Sprich, einfach einmal auf die Website gehen und schauen, ob es Mitarbeiterbilder gibt. Sitzen dort bereits ganz lockere Typen in Shirts oder lässigen Hemden, würde ich das Gespräch auch eher leger angehen.





Und welche Rocklänge ist angesagt?!
Also prinzipiell muss ich wohl Niemandem erzählen, dass der Rock vielleicht nicht ganz so kurz werden sollte. Ich finde auch eine blickdichte, vor allem schwarze Strumpfhose passend. Das ist einfach wirklich nicht der Moment, Haut zu zeigen. Ganz wichtig finde ich aber auch, und das wird meiner Meinung nach häufig vergessen, dass Röcke und auch Hosen generell nicht so eng und Low-Waist sein sollten. Nichts ist schlimmer, als sich beim Hinsetzen gegenüber den zukünftigen Vorgesetzten erst einmal zurechtrücken zu müssen und die ganze Zeit das Gefühl zu haben da hinten zeigt sich ein Bauarbeiter-Dekolleté.






High Heels – Yay oder Nay?!
Nun ja, an sich sehen hohe Schuhe zu einer schicken Jeans oder einem eleganten Rock einfach toll aus. So wirklich hohe Schuhe würde ich aber nur empfehlen, wenn Ihr Euch darin richtig wohl fühlt und gut darin laufen könnt. Denn die Unsicherheit auf hohen Absätzen überträgt sich unmittelbar auf Unsicherheit im ganzen Auftreten. Da ziehe ich persönlich lieber die Sicherheitsvariante vor. Und auch flache Schuhe können schick und souverän aussehen.




Haare, Make-up & Schmuck
Auch wenn ich sehr gern viel Schmuck und auch mal den ein oder anderen auffälligen Lippenstift trage, heißt es an dieser Stelle doch: weniger ist mehr. Natürlich wollt ihr gut aussehen, aber es sollte nicht von dem, was ihr erzählt, ablenken. Also lieber die dezente Glücksbringer-Kette und eine schicke Uhr. Dazu ein einfacher Zopf und ein dezentes Tages-Make-up.

Die Sache mit den Tattoos
Bei dem Thema Tattoos scheiden sich ja die Geister. Ich habe selbst auf den Füßen sichtbare Motive und hatte, selbst als ich in einem Traditionsunternehmen arbeitete, damit bisher keine Probleme. Dennoch sollte man respektieren, dass in manchen Unternehmen, vor allem im Kontakt mit Kunden, die Sichtbarkeit von Tattoos nicht erwünscht ist. Und so würde ich auch für ein Vorstellungsgespräch zunächst möglichst verdecken, was zu verdecken ist. Chancen und erste Eindrücke solltet Ihr euch dadurch nicht verbauen. Bekommt Ihr die Stelle, würde ich das Thema ansprechen und auch anbieten, die Stellen abzudecken, wenn das gewünscht ist. In den meisten Fällen werdet ihr auf positive Resonanz treffen. Aber man weiß ja nie.


Danke für die Bilder an meine liebsten Chicks Franzi & Frida!


Am Ende ist es das Wichtigste, bei euch selbst zu bleiben. Ich beispielsweise mag auch gern mal eine „lautere“ Farbe, bin aber schlichtweg auch ein eher extrovertierter Typ. Legt euch ein paar Outfits zurecht und fragt einfach einmal enge Freunde nach ihrer Meinung. Meistens wissen die viel besser als man selbst, welche Variante für euch steht.





Kommentare:

  1. Ich bin so derselben Meinung wie duu ;)
    Ich finde übrigens das 'Lässige' Outfit passt am besten zu dir ♥
    Beste Grüße,
    Lea

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  2. ziemlich staubige Umsetzung...
    Wo bleibt der cleane Hosenanzug mit Oversize-Hemd und Absätzen? puhhhhh

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    1. Das wäre auch eine tolle Variante gewesen! :)

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  3. Das Problem mit den Tattoos kenne ich. Aber mein Chef toleriert es. Das bin nun mal ich. Und nur weil man tättowiert ist, macht man seine Arbeit ja nicht schlechter.

    Zu den Outfits: Die ersten beiden sind top. Damit kriegst Du den Job. Aber das letzte mit der roten Bluse....grrrr.....das trägt irgendwie auf und wirkt omahaft....nicht mein Fall. Aber wenn Du Dich wohlfühlst...

    VG

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    1. Danke :) ja, es ist auf jeden Fall nicht für jede Gelegenheit oder jeden Geschmack :)

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  4. ich finde das erste und das zweite am besten. es kommt ja auch immer drauf an, wo man sich bewirbt. aber du hast recht: das wichtigste ist, immer bei ich selber zu bleiben. sonst ist jedes outfit falsch ;)
    groetjes
    vreeni von freak in you

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  5. Hey, finde das sehr Hilfreich für mich. Was sind das für flache Schuhe? Die dunkelgrünen flachen Lederschuhe?

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