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Samstag, 14. Dezember 2013

"Nur Mut 'n Hut tut gut" I Wochenend-Geplauder


"Nur Mut 'n Hut tut gut" singt der verrückte Hutmacher in Disney's Alice im Wunderland . Wenn man unter Hüten tatsächlich Melone, Zylinder und andere steife Krempenfreunde versteht, stimmt das wohl. Eher amüsiert statt beeindruckt habe ich die großkrempligen Filzexemplare im Herbst auf den unzähligen Fashionbloggerköpfen beäugt. Aber auch hier gilt: Alles eine Frage des Geschmacks. Wenn man den Begriff aber weiter fasst und auch Mützen unter die Kategorie fallen, gehört wohl weniger Mut als der Geschmack dazu, um die richtige Passform zu finden. 

Während mein Freund nur bei Nacht mützenlos ist - im Sommer wie im Winter, Outdoor wie Indoor -,bin ich klar von Bindungsängsten geprägt, was meine Mützensammlung angeht. Das mag an meiner Erziehung liegen, wenn man bedenkt, dass mein Freund beim letzten Besuch bei meinen Großeltern erst argwöhnische Blicke ernten und kurz darauf auch die verbale Schelte einstecken musste: "Also ick wees ja nich wie das bei euch ist, aber bei uns setzt man den Hut im Haus ab. Wenn de frierst, zieh' 'n paar Latsch'n an". Damit war alles gesagt. 

Wenn man aber nun Haare hat, die auf Luftfeuchtigkeit übertrieben hysterisch reagieren, dann kann man sich dem Thema Kopfbedeckung zwangsläufig nicht gänzlich entziehen. Um den mysteriösen Pakt zwischen meinem krausen Haar und der nebeligen Luft zu durchkreuzen, bleibt mir nicht viel außer eine verzwirbelte Hochsteckfrisur (Anleitung hier), die sich zusammengeschweißt durch die Widerhaken in meinen Haaren nach einem Tag an der frischen Luft auch nach dem Entfernen der Haarspangen natürlich nicht löst, oder eben dem Griff zu einer Mütze. So werden zwar die krausen Babyhaare unter der Haube platt gemacht, dafür ziehen sich die haarigen Genossen rund um den Mützenrand gar all zu lustig nach oben. Clownsfrisur könnte man das Resultat nennen oder die Mütze einfach gleich auflassen - außer bei Großelternbesuch, versteht sich. Meine Suche nach der perfekten Mütze könnt ihr anhand der folgenden Bilder nachvollziehen. Na, wer errät, welche sich zur Number 1 gemausert hat?


Mütze eins ist es natürlich nicht, weil sie die Haarbändigungsfunktion und damit die Grundvoraussetzung schon mal nicht erfüllt. Überraschenderweise ist auch nicht das Basecap (super authentisch!) und in der Hipster-Mütze von Headict fühle ich mich auch eher verkleidet als cool. Dass ich statt dessen am liebsten zum rot melierten Beanie von American Apparel greife, überrascht mich selbst, denn Beanies blieben bei mir schon aus Prinzip in den letzten Jahren unbeachtet. Zu sportlich, zu möchtegern-trendy, zu abstehend. So mein Urteil bevor das Kuschelexemplar von AA ganz spontan auf meinem Kopf landete. Was haltet ihr vom Beanie-Fieber und was schmückt im Winter euer Haupt? Habt ihr auch Vorbehalte gegenüber bestimmten Mützen- oder Hutformen? 



1 Kommentar:

  1. Also ich finde ja, die Baskenmütze steht dir richtig gut! Die Farbe der AA Beanie ist aber auch toll :)

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