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Sonntag, 22. Dezember 2013

Salzteigideen für Große I Geschenkefinder




Unser Küchen-Weihnachtszauber-Spektakel endet heute mit einer Idee, die ihr selbst am Sonntag, sogar an Heiligabend noch umsetzen könnt. Die Rede ist von Salzteig. Wer jetzt nicht an Kindergartenbatseleien denkt, der hat wohl einen ziemlich amüsanten Part aus seinem Gedächtnis verdrängt. Welche Spaß war es doch, bezaubernde Türschilder mit eingeritzter Kritzelkrakelschrift für die Mutti zu produzieren und anschließend mit wilden Farben zu bepinseln. Rund 15 Jahre später habe ich mich entschlossen, Mutti um ein Upgrade zu bereichern. Überhaupt musste man sich zu Kindergarten- und Hortzeiten nie Gedanken über Geschenke machen. Das haben schon die Erzieher übernommen und uns regelmäßig mit Pompomfiguren, Kartoffelsackmäusen und andere selbstgemachten Späßen versorgt. Also warum sich nicht mal wieder ein Beispiel an den bastelerprobten Erzieherinnen nehmen? So oder so ähnlich dachte ich mir das, als ich den Kindergartengeschichten meiner Kollegen lauschte. 

Wirklich alles, was ihr für einen Salzteig braucht sind Wasser, Mehl und Salz und das im verhältnis 1:2. Das heißt auf eine Tasse alz kommen zwei Tassen Mehl. Die beiden Zutaten leicht vermischen und solange Wasser hinzufügen bis ihr einen knetbaren Teig erreicht - kennt ihr ja vom Plätzchenbacken. 


Von nun an könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe mich für Eichhörnchen und Herzen entschieden und sie einfach mit einer Plätzchenform ausgestochen. Mit dem Strohhalm ein Loch reinstecken, denn so kann man sie später als Weihnachtsbaumschmuck verschenken. Außerdem habe ich noch einen Zopf geflochten aus dem ich dann wiederum Teelichthalter gemacht habe. Ich habe mich einfach an dem orientiert, was dem Beschenkten bzw. der Beschenkten gefällt. 

Anshcließend kommen eure Figuren, vielleicht sogar Skulpturen mindestens 90 Minuten bei 140 Grad in den Ofen. Die platten Eichhörnchen brauchten nicht ganz so lang wie der Zopf aber ihr werdet leicht erkennen, wenn der Teig braun wird. Fertig abgekühlt könnt ihr die Exemplare noch mit Acryfarbe oder Nagellack bemalen. Ich mag den nature look, pinselte deshalb alles lediglich mit durchsichtigem Nagellack ein und hüllte es später nochmal in eine Haarspraywolke. So stellt ihr sicher, dass die Teilchen auch lange halten und nicht an der Luftfeuchtigkeit zugrunde gehen. 



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