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Mittwoch, 29. Januar 2014

Lichterkette mit Origami Blüten

 

Wenn es draußen schon um vier dunkel wird und man sich jedesmal der Depression nahe fühlt, wird es Zeit für ein Licht am Horizont zu sorgen. So geschehen gestern Nacht in meinem Wohnzimmer. Als meine Nerven sich sträubten, sich weiterhin dem Dschungelwahnsinn auszusetzen und mein Augen zur gleichen Zeit beschlossen, sich dem Laptoplicht zu entziehen, wusste ich, ich muss mal abschalten. Weil das mit dem in die Ecke sitzen und ein Buch lesen noch nie so gut bei mir geklappt hat, musst ein Bastelprojekt her, auf das ich meine wirren Gedanken konzentrieren konnte. Dank meiner neu gewonnenen, super übersichtlichen Bastelschublade, ließ die Ideenfindung nicht lang auf sich warten. Eine gepimpte Lichterkette sollte es werden. Frühlingshaft, farblich dezent und wenn möglich ein wenig raffiniert. Wer diesen Geschmack teilt, findet weiter unten die Anleitung.


 


Meine Lichterkette besteht aus insgesamt drei verschiedenen Origami Blüten und ein paar wenigen einfachen Papierkegeln, die einfach nur aus einem eingerollten Halbkreis bestehen und deshalb wohl keiner weiteren Erläuterung bedürfen. Besonders gut gefällt mir dagegen die fünfblättrige Blüte. Für eine dieser Blüten braucht ihr nicht mehr als 6 Quadrate à 10cmx10cm.  Unten seht ihr eine Faltanleitung sowie nachstehend den dazugehörigen Text. Allerdings empfehle ich euch, lieber Videoanleitungen heranzuziehen, weil es einfach unmöglich ist, in Bild und Text eine einfache Anleitung zu erstellen. Für die große besagte Blüte bin ich diesem Video gefolgt: Große Origami Blüte. Für die Tulpe habe ich dieses (Anleitung Tulpe) gewählt und ganz am Ende in die Spitze ein Loch geschnitten, sodass das Licht auch durchscheinen kann. Für die Papier-Lilie habe ich dieses Video angesehen (Anleitung Lilie), aber das war etwas kompliziert und deshalb gibt es davon auch nur eine an meiner Lichterkette! Man merke, Lilien nerven. Bei der Lilie müsst ihr wiederum hinten ein Stück abschneiden, um die Lichterkette durchschieben zu können. 

Wer also die Weihnachtsbaumlichterketten nicht im Keller versauern lassen möchte, der kann sich ja einen kleinen Lichtblick für die winterlichen Abendstunden schaffen. Das Gestalten meiner Lichterkette hat etwa eine Stunde in Anspruch genommen. Die nächste werde ich Angriff nehmen, sobald ich pastellfarbenes Papier besorgen konnte. 

Widmen wir uns also dem ersten Quadrat und falten es diagonal zu einem Dreieck. Ausgehend von der Mitte des Dreiecks führt die Enden zur Spitze, sodass eine Raute entsteht. Was gerade hochgefaltet wurde, wird nun wieder an die äußeren Seitenränder angelegt und gefaltet. Jetzt geht ihr mit dem Finger zwischen die zwei Lagen Papier und beult die Ecke sozusagen aus, um sie anschließend flach zu drücken. Damit auch wieder alles schön einheitlich aussieht, nun die überstehenden Ecken nach innen knicken und anschließend and der bereits längst bestehenden Falte wieder eine Raute formen. Nun klebt ihr nur noch die Ende aufeinander und schon ist das erste Blütenblatt fertig. Davon fertigt ihr 4 bis 5 weitere und klebt sie anschließend mit Heißkleber oder doppelseitigen Klebeband aneinander.







Kommentare:

  1. Ui, das sieht aber toll aus.

    Liebe Grüße,
    Bibi

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  2. super Idee :)

    lg und noch eine schöne Woche

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  3. Hallo

    ich habe bisher diese Blüten nur als Kugel gekannt, also das man ein paar der Blüten zu ganzen Bällen zusammensetzt. Das man sie an Lichterketten hängen kann ist cool. Wird das Papier nicht war von den Lichtern?

    Gruß
    Viviane
    (http://augsburgerjobs.de/)

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  4. Hallöchen,
    hab heute mein Glück versucht, aber wie hast du die LED zwischen die einzelnen Elemente der großen Blume bekommen? Bei mir fällt das alles wieder auseinander :(

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