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Samstag, 12. April 2014

Fischgrätenzopf - Grundlagen Schritt für Schritt

Wer mit krausen, leicht welligen oder gelockten Haaren geplagt ist, der wird das kennen, an manchen Tagen geht es nicht anders als die Haare irgendwie zusammenzustecken, zu flechten, zu zwirbeln - was auch immer, Hauptsache nicht offen zu tragen. Wenn es mal kein all zu mädchenhafter Kranz werden soll, nicht der Hipster-Dutt und auch kein girly Pferdeschwanz, dann wird mein Tagesretter meistens der Fischgrätenzopf. Für mich ein Zopf aus Grundschulzeiten. Umso erstaunter bin ich, dass mich immer wieder Leute in meiner Umgebung fragen, wie um Himmelswillen ich mir diesen Zopf flechte. Für mich zunächst völlig unverständlich, weil mir die Flechtart so vertraut ist und so simpel erscheint. 

Für alle Unwissenden in Sachen "Fischdingenszopf" kommt also heute der Tag der Erleuchtung, denn ich habe mich an eine Schritt für Schritt Anleitung gewagt. Die Fortgeschrittenen unter euch dürfen diesen Post gern übergehen und morgen nochmal vorbeischauen, dann gibt es die Fischgräte nämlich in einer Abwandlung für Fortgeschrittene als eine Art Hochsteckfrisur. Amateure haben damit noch ein bisschen Zeit, um zu üben. Konzentration bitte, ab geht die Post!

Nachdem ihr eure Haare gut durchgekämmt habt, teilt ihr sie in zwei gleich große Partien! Übt den Zopf am besten als seitlichen Zopf, dann kann man sich selbst besser auf die Finger schauen. Von diesen zwei gleich großen Partien, teilt ihr nun an der linken Seite eine dünne Strähne ab. Diese Strähne wandert nun nach rechts und wird kurzum zum Teil der rechten Partie. Die rechte Partie ist also um eine dünne Strähne gewachsen. Ein Hoch auf den Gleichberechtigungssinn, denn die rechte Partie muss nun auch eine dünne Strähne an die linke Partie abgeben. Und so geht es immer weiter. Die Bilder sollten es ganz gut erklären. Unten seht ihr nochmal wie das ganze aussieht, wenn man schon ein Stück fortgeschritten ist.

Tipp: Der Anfang fällt leichter, wenn ihr nicht mit offenen Haaren losflechtet, sondern sie mit einem Zopfgummi zusammenbindet.


Wie ihr seht, das Prinzip bleibt das gleiche. Wir haben zwei dicke Hauptpartien von denen wir immer wieder abwechselnd eine dünne Strähne abtrennen zu der anderen Partie hinzunehmen, die dann im Tausch wieder eine dünne Strähne an die jeweils andere Partie abgibt. Verbal klingt das wirklich ziemlich verwirrend, aber die Bilder sollten euch eine Hilfe sein.

Tipp: Am Ende, wenn ihr den Zopf schon zugebunden habt, zieht ihn noch ordentlich auseinander, damit er nicht so steif und hart aussieht.


Wer hat's gepackt? Wer konnte es schon vorher?

Kommentare:

  1. Noch nicht gepackt und kannte es auch (außer vom sehen her) noch nicht. AAAAber ich probiere es aus - find's nämlich ultraschick! Wie lange müssen die Haare dafür denn mindestens sein? Durch den Zopf verkürzen die sich doch bestimmt gewaltig ...?

    Grüße!

    Adelina

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  2. Wie toll! Ich wünschte, meine Haare wären lang genug für sowas... (;

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