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Dienstag, 22. April 2014

Fischgrätenzopf mal anders - Frisur für widerspenstige Haare

Wer beim Basis-Fischgrätenzopf gut aufgepasst hat, kann heute zum Profi aufsteigen, wenn es darum geht, mal eine Abwandlung auf die Reihe zubekommen. Meine Haare sind dafür fast ein bisschen zu lang, denn so lässt sich das überstehende Ende nicht so unauffällig wegstecken. Ich finde allerdings die entstehende Optik den Zopfes, die je nach Perspektive wechselt sehr spannend. 

Für die Frisur eignet sich ein Seitenscheitel, den ihr auf der Seite zieht, die euch am vertrautesten ist. Am tiefen Ende des Scheitels teilt ihr nun zwei dünne Strähnen ab. Sie bilden den Ausgangspunkt für euren Fischgrätenzopf. Nun folgt ihr dem Vorgang eines französischen Zopfes, das heißt, ihr nehmt nacheinander immer wieder dünne Strähnen zu euren beiden Hauptpartie hinzu. 


Ihr seht schon, das typische Fischgrätenmuster entsteht auf diese Wiese nur eben sehr nah am Kopf. Es geht gewohnt weiter indem ihr eine dünne Strähne von unten nehmt und der gegenüberliegenden Partie Haare zuteilt, dann nehmt ihr wieder eine dünne Strähne von oben und fügt sie zur unten Partie hinzu und so weiter. In jeder Hand haltet ihr als eine der zwei Hauptpartien, die sukzessive größer werden.


Tricky wird es nochmal, wenn ihr im Nacken ankommt und umgreifen müsst. Das ist aufgrund der Tatsache, dass ihr nur zwei Strähnen habt und nicht drei wir beim normalen Flechten aber sogar recht einfach.


Wenn keine Haare zum Hinzunehmen mehr übrig sind, wie das hier der Fall ist, flechtet ihr den Zopf normal als Fischgrätenzopf bis zum Ende runter. Nun könntet ihr die Frisur theoretisch auch so lassen und den Zopf über eure Schulter fallen lassen.


Ich habe mich aber dafür entschieden, den Zopf etwas wegzustecken. Was ihr dafür macht, ist einfach dort, wo der Zopf beginnt, in der Mitte ein Loch mit den Fingern bilde und den Zopf ein oder zwei Mal durch diesen Loch und damit im engeren Sinne durch sich selbst zieht. Festecken und fertig. In meinem Fall hätte ich die Flechtung noch etwas fester machen können, um das Muster besser herauszuarbeiten - aber man kann sich ja immer noch steigern. Fürs Erste ziemlich raffiniert oder?





1 Kommentar:

  1. Gute Anleitung und die Frisur am Ende sieht super aus. Ich mache mir ab und zu den Basis-Fischgrätenzopf, aber suche jetzt auch mal nach ein paar Veränderungen, die auch gut aussehen und nicht allzu kompliziert sind. Diese Variante werde ich definitiv nachflechten und hoffe, dass ich es genauso gut hinbekomme.

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