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Donnerstag, 1. Mai 2014

Batik für Anfänger - und dann noch in schön


Das letzte supercraft Kit überraschte mich mit einer Batik-Challenge (den Inhalt habe ich euch hier vorgestellt). Ein Glück, dass ich ein paar Tage zuhause bei meiner Familie verbrachte, wo ein großer Garten zum Rumpantschen mit Farbe einlud. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob ich euch empfehlen möchte, dieses DIY auch in der Wohnung durchzuführen - vielleicht dann, wenn ihr zufällig noch etwas Malerplane rumliegen habt. Das beiliegende Tuch in einem dezenten Grau mit dem schwarzen Färbepulver nicht in Öko-Piece mit gebatikten Kreisen oder Streifen zu verwandeln schien mir zunächst unmöglich. Die im Heft beiliegende Idee zum Tupfen-Tuch fand ich zwar gut, bedürfte aber Bleichmittel, das ich nicht zur Hand hatte. Also kam mir ein leichter Farbverlauf in den Sinn - von Schwarz zu Grau, da kann man nicht viel falsch machen und am Ende könnte sogar was Alltagstaugliches bei rauskommen. Gesagt, getan. Ich freue mich über die neue Bastelerfahrung mit Farbe, auch wenn meine Freunde felsenfest behaupten, alles was keine wirren Kreise oder bunten Farbmixe aufweist, zählt nicht als Batik. Mir doch Schnuppe. 

Wer noch ein altes Tuch oder auch nur einen größeren Stoffrest zuhause hat, besorgt sich am besten noch ein Tütchen Färbepulver (ich hatte dieses von Marabu) und ab geht die Post. Eine Dame kann sich diesen Schritt jedoch sparen. Random.org hat mal wieder entschieden und eine Zufallsauswahl getroffen: Die liebe "vreni_hamburg von innen" hat unser supercraft-Gewinnspiel gewonnen und bekommt das Rundum-Sorglos-Paket damit direkt nach Hause - schau mal in dein Postfach. Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn du uns ein Bild von deinem Färbe-Ergebnis schickst! Und nun zur Anleitung:


Zunächst braucht ihr eine unverschmutzbare Arbeitsfläche und mindestens zwei alte Gefäße. Laut Anleitung des Färbepulvers soll man dieses in mehrere Liter kochendes Wasser auflösen. Ich habe es einfach konzentrierter gehalten und so auf eine alte Konservendose mit warmen Wasser, Färbepulver und einen halben Teelöffel Salz zurückgegriffen. Hat hervorragend funktioniert. Für den Ombre-Effekte habe ich zunächst einen sehr dunklen Mix angerührt (also etwa einen Teelöffel Farbpulver aufgelöst) und das Ganze solange eingetaucht bis es wirklich Schwarz war. Anschließend habe ich ein neues Gefäß genommen, zur Hälfte mit kochenden Wasser gefüllt und etwa ein Viertel der bereits angerührten Farblauge hinzugegeben. So entstand ein deutlich hellerer Farbton. Also wurde das Tuch jetzt etwas tiefer eingetaucht und wieder etwa 5 Minuten gewartet. Da sich die Farbe eh etwas am Stoff hochzieht, haben diese beiden Schritte bei mir schon gereicht. 


Das Tuch anschließend in kaltem Wasser gut ausspülen und damit vom Rest der Farbe befreien. 


Während ihr euch der ersten Erfolgserlebnisse freut und das Tuch trocknet, beginnt auch schon der zweite Teil: die Quasten wollen gebastelt werden. Dazu am besten der Anleitung auf den Bildern folgen. Um die Quasten an den Ecken des Tuchs zu befestigen, habe ich noch Ösen mit einer Ösenzange angebracht. Ich finde, das lässt das Tuch etwas hochwertiger erscheinen als die Bommelteile einfach nur so anzunähen. Wem das schon zu viel Gebammel ist, der lässt die Quasten einfach ganz weg. 


Das war Teil 1 meines Bastelmoments mit der Frühlingsausgabe von supercraft. Eine weitere Idee, mit den beiliegenden Materialien zu basteln, folgt noch. Wie immer gilt, ihr braucht das Kit natürlich nicht unbedingt, um das hier nachzubasteln, aber für mich ist einfach eine tolle Anregung und mittlerweile auch jedes Mal eine kleine Challenge im Umgang mit neuen Materialien und Verfahren.

1 Kommentar:

  1. Oh, der ist ja schön!
    So einen will ich auch, ganz klar : )
    Viele liebe Grüße,
    eLLy

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