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Donnerstag, 14. August 2014

10 Tipps für effizientes Umziehen - für Körper, Geist & Geldbeutel

Bildquellen: #5, #1, #9, #3, #8

#1: Man kann nie zu früh anfangen
Ich dachte, ich bin wahnsinnig früh dran gewesen, doch nun beginnt trotzdem die Zeit davon zu laufen. Seit ca. einem Monat packe ich immer mal an Nachmittagen am Wochenende oder freien Abenden und hatte so Gelegenheit, auch vieles weg zu werfen und zu sortieren. Es gibt nichts Schlimmeres, als das Chaos vom einer in die andere Wohnung mitzunehmen. Auch was das Thema Internet, Strom & Co. betrifft, kann man sich nie früh genug zumindest informieren. Teilweise sind die Abläufe recht nervig. Und natürlich den Nachsendeauftrag nicht vergessen.

#2: Struktur, Struktur, Struktur
... oder auch: "Was du heute kannst besorgen,...". Ein wenig generalstabsmäßig kommt mir mein Vorgehen an der ein oder anderen Stelle schon vor bzw. habe ich schon ein paar kritische Blicke kassiert. Aber ich sage mir, alles, was ich jetzt aussortiere, muss ich dann in der neuen Wohnung nicht wieder ordnen. Und noch wichtiger: die Beschriftung der Kartons. Erscheint erstmal nervig, aber nichts ist schlimmer, als im Kartonmeer nach dem einen Ding zu suchen. Deshalb wird alles strikt nach Zimmern getrennt, der Karton so beschriftet, dass ich auch nach einem Monat noch den Inhalt kenne und vor allem aussortierte Dinge gleich weg geschmissen oder mit einem fetten KELLER betitelt.

#3: Umzugskisten & Co. sammeln
Bei Umzugskisten langen die Baumärkte unseres Vertrauens ganz schön zu. Und dabei hat wahrscheinlich jeder Zweite vom letzten Umzug noch zahlreiche Kisten, IKEA-Tüten und Boxen im Keller stehen. Also einfach einmal im Familien- und Freundeskreis rumfragen, hilft sicherlich. Und wenn gar nichts mehr hilft, schaut mal beim Supermarkt um die Ecke vorbei und fragt nach Bananenkisten. Diese werden in der Regel sowieso weggeschmissen und sind super stabil.

#4: Pinterest - die unfassbar unerschöpflichste Quelle der Inspiration
Das Schöne an so Umzügen ist ja, dass man sein Wohnkonzept nochmal überdenken kann und meist richtig Lust hat, zu dekorieren. In den letzten Wochen habe ich Stunden bei Pinterest verbracht und mir wirklich viele Ideen geholt. Kleiner Tipp dabei: gebt die Suchwörter in Englisch ein. In Amerika ist Pinterest einfach noch viel weit verbreiteter als bei uns und hat demnach eine entsprechend größere Auswahl an tollen Ideen.

#5: Dachböden & ebay-Kleinanzeigen durchforsten
Vintage & Co. sind natürlich auch beim Thema Wohnen Geschmackssache, aber oft finden sich auf Dachböden der Eltern und Oma meist tolle Schätze und auch ebay-Kleinanzeigen hilft häufig bei der Suche nach Möbelstücken für das kleinere Portmonee. Manchmal hat man einfach Glück und Leute geben z.B. auch sehr gut erhaltene Möbel für kleines Geld ab, einfach weil Haushalte zusammen gelegt werden. Da kann man häufig auch bei IKEA-Möbel einige Euro sparen. Gezielte Suche und langfristiges Beobachten sind dabei sehr hilfreich. Und es besteht natürlich immer die Möglichkeit, alte Möbel ein wenig zu pimpen. Da wirkt ein neuer Anstrich oftmals schon Wunder.

#6: Out-of-the-Box-Denken
Lasst euch bei Pinterest inspirieren und geht dann mit offenen Augen durchs Leben. Viele Materialien lassen sich super zweckentfremden.

#7: den alten Mietvertrag checken
Die Wohnung ist leer geräumt, die Nerven liegen blank und dann stellt sich heraus, dass noch gestrichen werden muss. Oder ihr habt in mühevoller Kleinstarbeit die ganze Bude gestrichen und dann stellt sich heraus, eine Renovierung ist erst nach 5 Jahren im Mietverhältnis nötig. Wäre alles ein wenig ärgerlich und manchmal vergisst man im Orga-Kreislauf einfach, den alten Mietvertrag einmal anzuschauen.

#8: (Mädchen-)Werkzeug am Start haben
Ich werde ja manchmal ein wenig belächelt, wenn ich mit meinem Mini-Bohrer ankomme, aber dank einer großen Anzahl an Bits (Aufsätze), können mit dem Teil alle Möbel auseinander, neu zusammen und überhaupt ganz viel gezaubert werden. Und für den Otto-Normalverbraucher reicht das vollkommen aus. Meinen habe ich kürzlich bei Tchibo gekauft. Es gibt die Teile aber auch in jedem Baumarkt. Eine super Investition.

#9: die Umzugshelfer bei Laune halten
Mei, ich war schon bei Umzügen, da wolltest du direkt wieder gehen. Es gibt zwei Dinge, die absolut schlechte Lauen verbreiten: Nr. 1 - es ist noch nicht alles in Kisten verstaut und anstatt einfach nur Dinge von A nach B zu tragen, den Besen zu schwingen und vielleicht noch die letzte Gardinenstange ab zu montieren, müssen die Helfer das Geschirr aus den Schränken in Zeitungspapier einwickeln. Nr. 2 - es gibt nichts zu futtern. Beides sollte aufs dringlichste vermieden werden.

#10: take it easy - oder versucht es zumindest
Diesen Tipp muss ich mir selbst wohl am meisten annehmen, denn trotz guter Planung und Vorbereitung kommen doch oftmals noch Dinge anders, als man denkt und gewisse Aspekte lassen sich auch nur bedingt beeinflussen. Deshalb Musik an, gute Laune raus und auf geht's zum neuen Abschnitt.





1 Kommentar:

  1. ich liebe umziehen (und bin damit wohl alleine). ich verbinde das überhaupt nicht mit stress, sondern finde es toll alle alten sachen zu sortieren, dann auf flohmärkten zu verkaufen, um sich in der neuen wohnung gleich finanzieren zu können :D und dann die neue wohnung gestalten, ein träumchen. danke für den tipp mit pinterest- grade bei wandfarben suche ich immer nach inspiration.

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