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Dienstag, 17. Februar 2015

Tatsache, ein Wochenrückblick!

Ich traue mich gar nicht ins Archiv zu schauen, um herauszufinden, wann wir den letzten Wochenrückblick veröffentlicht haben. Belassen wir es bei, es ist schone eine Weile her. Mehr als ein Mal haben wir in der Zwischenzeit angekündigt, dass wir bald zum gewohnten Blogrhythmus zurückfinden werden und sind ziemlich kläglich gescheitert. Auf die erhoffte Struktur, die so ein Vollzeitjob-Modell statt der jahrelang von uns gelebten Studium-Nebenjob-Projekte-Routine mit sich bringen soll, warten wir immer noch vergeblich. Was wir aber stattdessen so treiben, erfahrt in diesem Wochenrückblick, der nur Nostalgie halber diesen Namen trägt und eigentlich mehr ein kurzer Rückblick auf die letzten Monate ist.


Jule, Leipzig // Jule hat alles richtig gemacht und sich nicht über den Winter (und auch nicht über den Wasserschaden im Bad) geärgert, sondern ihn dort gepackt, wo er am schönsten ist (also den Winter, ein Wasserschaden ist einfach aud keiner Perspektive schön), nämlich beim Snowboardfahren im tiefen Schnee. Wenn nicht im Skiurlaub, hat sie derweil Hoheiten aufgesucht. Die Rede ist von der Windbeutelgräfin in Rupolding. Kann sich sehen lass, das Teil, oder? Lecker fanden wohl auch ihre neuen Kollegen die mitgebrachten Kekse und haben sich mit einer Pinterest reifen Notiz bedankt.

Außerdem war Jule mal wieder im Gewandhaus anzutreffen. Dieses Mal um das Benefizkonzert der Elternhilfe für krebskranke Kinder (e.V.) zu unterstützen und zu genießen. Doch damit ist das Engagement noch nicht erschöpft. Wenn es dunkel wird, treibt's Jule zusammen mit zahlreichen anderen Leipzigern auf die Straße, um Flagge gegen Legida zu zeigen. Wer war noch dabei?



Pete, Hamburg // Alle, die sich weniger für unser Leben interessieren, versuchen wie hiermit noch verzweifelt mit Hasen Content zu erreichen. Nee, Quatsch. Aber auf meinem Handy gibt es nun mal zahlreiche Ansichten von Pete und wie das mit den eigenen Kindern - und eben auch Haustieren - ist, man ist immer der festen Überzeugung, dass a) es nichts Süßeres geben könnte und dass b) wirklich jeder daran Interesse hat, umfassend über die Entwicklung des Kleinen/der Kleinen informiert zu werden.

Pete fügt sich prächtig in unseren (nicht vorhandenen) Alltag ein. Er kümmert sich um die Entsorgung von Kartons und Papier, um uns im Haushalt zur Hand zu gehen. Das Essen besorgt er sich auch kurzerhand selbst. Die Katzenwäsche hat er schon früh allein übernommen. Das autarke Leben hört nur dort auf, wo jemand zum Anschieben des Puppenwagens gebraucht wird - und wenn hier nicht schnell genug Unterstützung naht, schaut der Herr höchstpersönlich bei den Langschläfern vorbei. Er ist der Beste, ich sags euch. Selbst an den schlimmsten Tagen sorgt das Schlitzohr für ein Schmunzeln.


Sophie, Hamburg // Auf dem ersten Bild geht mir Pete schon wieder zur Hand. Hier beim Auspacken des supercraft Kits. Wir haben eine klare Aufgabenteilung: Ich übernehme das Auspacken, dei Ideenfindung, das Basteln, Fotografieren und Posts schreiben und Pete kümmert sich um die Öffnung einzelner Papiertütchen und die anschließende Zerlegung des gesamten Kartons in aufsaugbare Einzelteile. 
Das einzige Mal, das Pete fehlt, ist bei der Arbeit. Aber da helfen mir Eisportionen in rauen Mengen und Magic Gum über die Runden. 

Außerdem habe ich noch ein älteres Bild in die Collage geschmuggelt, dass bei einer Freundin mit eben so tollen Haustieren entstanden ist. Ich liebe Freunde mit Haustieren einfach ein kleines bisschen mehr. Ist das eigentlich etwas, das man so offen sagen darf oder geht das in die Richtung "ich liebe ein Kind mehr als das andere?".

Während ihr bei Jules Rückblick kulinarische Highlights entdeckt, kann ich mit nicht weniger leckeren Waffelresten aus der eigenen Küche aufwarten (Rest Waffeln vom Vortag angebraten - hmmm). Weniger vorzeigbar sind dafür die gruseligen Doppeleigelb-Eier. Ich war so erschrocken. XL Bio-Eier schimpfen sich die Dinger. Ich finde das gruselig. Tatsächlich sahen alle sechs Eier der Packung so aus! Kennt jemand eine plausible Erklärung?


Kommentare:

  1. wegen der Eier braucht ihr euch keine Sorgen zu machen: das ist Veranlagungssache beim Huhn, wohl ähnlich wie bei uns Menschen Mehrlings-Schwangerschaften. Bei den normalen Legehybriden kommt das wohl nicht vor. Wir hatten ein Huhn, das öfter solche Eier produziert hat. Bei absolut naturgemäßer Haltung und Fütterung. Die Eiergröße verändert sich übrigens: Je älter das Huhn, desto größer werden die Eier.

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  2. ...die Eier erhalten ihre Klassifizierung (logisch) nach Gewicht. Bei XL-Eiern ist häufig so ein Doppeldotter dafür verantwortlich, dass die Eier so schwer werden. Kommt übrigens auch bei Legehybriden vor, war zumindest auf dem BioHof, auf dem ich gearbeitet habe so ;) Kommen nur eher selten in den Handel, deswegen ist man das "normaler Verbraucher" nicht gewohnt. Ich fand die übrigens immer ziemlich toll, so unterschiedlich ist das! :) Also, Doppeldottervermeidungstechnisch solltest du dich dann auf jeden Fall eher an S-L Eiern orientieren ;)
    Liebste Grüße, Lilo

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