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Montag, 18. Mai 2015

Porzellan selbst gestalten II


Nachdem die Espressotassen, die ich zuletzt mit Porzellanstiften verschönert habe, bei uns im Dauereinsatz sind und täglich mein Herz erfreuen, habe ich mich ein weiteres Mal an den Versuch gewagt, schnödes Porzellan etwas aufzuwerten. Dieses Mal sollten es aber keine Muster sein. Stattdessen habe unserer Wohnung etwas Frühlingsfrische verleihen wollen und oben drauf haben die IKEA-Pflänzchen dringend nach einer größeren Bleibe verlangt. Das ist jetzt zwar ein anderes Thema, aber wenn ihr auch Kakteen oder andere Sukkulenten in diesen winzigen Töpfchen von Ikea habt (die es häufig im 3er Pakt gibt), wagt mal den Versuch und pflanzt sie in ein größeres Gefäß. Es ist unglaublich wie schnell sie auf ein Mal wachsen nachdem Monate lang nichts passiert war. Zurück zum Porzellan. Wie dieser Wasserfarbeneffekt dank eines großen Gepansche zustande kam, lest ihr weiter unten.


Als Vorbild für diesen Effekt diente mir dieser Post auf Poppytalk. Alles was ihr braucht, um weißen Keramik- oder Porzellanteilen einen neuen Anstrich zu verleihen, habt ihr wahrscheinlich schon zuhause: warmes Wasser und Nagellack. Ihr gebt tatsächlich nur einen winzigen Tropfen Nagellack in eine Schale mit warmen Wasser. Der Nagellack verschwimmt auf der Wasseroberfläche und ihr müsst nun nur noch ganz kurz euer Objekt ins Wasser tauchen. Die Nagellacklage bleibt an der Oberfläche des Objekts haften. Je weiter sich der Nagellack auf dem Wasser verteilt, umso stärker wird der Wasserfarbeneffekt. Nun müsst ihr das Wasser noch leicht abtupfen und das könnt den Vorgang dann nach Belieben wiederholen.

In dem oben genannten Ideengeber-Post wurden auf diese Weise Tassen verschönert. Allerdings Tassen zum Trinken, was mir recht ungeschickt erscheint, denn die hauchdünne Nagellackschicht trocknet zwar fest an, ist aber extrem empfindlich für Geschirrspülvorgänge - egal ob per Hand oder Maschine. Ihr seht auch bei mir ist sie allein vom Abtupfen etwas aufgebrochen. Ich rate deshalb eher zu Übertopfen oder sonstigen Deko-Objekten.
Wenn ihr etwas mehr Bewegung wollte, könnt ihr den Nagellack im Wasser auch mit einem Zahnstocher etwas aufbrechen, wie ihr auf dem letzten Bild seht. Sollte euch ein Muster nicht gefallen, könnt ihr es natürlich problemlos mit Nagellackentferner entfernen und einen neuen Versuch wagen. Ran an die Lacke!




1 Kommentar:

  1. Sieht super aus, vor allem mit dem "puren" Beton als Untergrund. :)

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