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Montag, 25. Mai 2015

Schreibtisch für Zwei


Seht ihr Pete in dem ersten Bild? Seht ihr ihn? Mitten im Sprung erwischt.

Zurück zum Thema, denn eigentlich soll es mit diesen Bilder um eine Idee für hippen "Co-working space", also einem großen Schreibtisch, gehen. Ich schwöre, ich war mir immer ganz sicher, wenn ich fertig bin mit dem Studium, dann ist der Schreibtisch das erste, das aus der Wohnung fliegt. Schreibtische geben Zimmern in der Regel immer etwas Jugendzimmermäßiges und das hat mich schon immer irre gestört. Nun bin ich also fertig mit dem Studium und baue mir in eines der Zimmer einen raumfüllenden Schreibtisch - toll Sophie, läuft, denke ich mir auch noch beim Schreiben und klopfe mir gedanklich missbilligend auf die Schulter. 

Die Wahrheit ist, viele Jobs enden nicht nachmittags um fünf und machen auch vor dem Wochenende keinn Halt. Wer den Anblick von Arbeit am Esstisch nicht ertragen kann, landet dann wohl doch wieder schnell bei der Schreibtisch-Kombi. Zumindest erging es mir so. Um die Tatsache etwas erträglicher zu machen, musste eine Schreibtischlösung her, die möglichst praktisch und im besten Fall auch noch einigermaßen schön ist. An der Umsetzung war immerhin nicht nur IKEA sondern endlich auch mal wieder der kleine DIY-Fuchs in mir beteiligt.




Glaubt mir, es war gar nicht  mal so einfach einen großen Schreibtisch ohne massive Schubladen-Elemente und Kieferoptik zu finden. Und obwohl ich bereit war, dieses Mal tiefer in die Tasche zu greifen und in ein schönes Stück zu investieren, bin ich nach vielen Überlegungen doch wieder bei IKEA gelandet.

Der Clue: Statt einer Schreibtischplatte haben wir zwei tolle Arbeitsplatten, zB EKBACKEN von IKEA (eigentlich für die Küchenzeile), gekauft und im Handumdrehen ein paar schlichte Tischbeine drangeschraubt. Seit drei Monaten ist der Schreibtisch nun in Benutzung und ich bin völlig hin und weg. Ich liebe die Größe, die Tatsache dass man sich gegenübersitzen kann und dass er sich so hervorragend leicht abwischen lässt. Preislich ist der Spaß zudem auch noch kaum zu toppen. Die Arbeitsplatten gibt es natürlic auch in Holzoptik, wer das bevorzugt. Und wer eine ganz bestimmte Größe braucht, sucht sich am besten im Baumarkt eine Platte aus und lässt sie noch direkt vor Ort auf die gewünschte Größe zuschneiden.

Und jetzt Finger hoch, wer selbst nicht mehr studiert aber noch einen Schreibtisch in der Wohnung hat!

Schreibtischstuhl ebenfalls von IKEA; sehr schön aber reichlich unbequem. Da auch nicht sehr günstig,
würde ich euch eher raten noch ein paar Euros draufzulegen und in "Designer Teil" zu investieren.


Kommentare:

  1. Das ist eine tolle Idee!
    In meiner bisherigen sehr kleinen Wohnung, habe ich entweder nur meinen kleinen Balkontisch (nicht wenig Platz weg, hat aber auch wenig Platz obendrauf) oder meinen Küchentisch (nimmt viel Platz weg, hat aber viel Platz obendrauf) und ich finde beides eher semioptimal.
    In der neuen Wohnung passt mein Tisch in die Küche, da möchte ich aber ungerne arbeiten, daher soll ins Wohnzimmer ein schöner großer Tisch zum Arbeiten. Hier muss ich sagen: nur zum Basteln & Nähen, meine Arbeit kann & muss ich nicht mit nach Hause nehmen (abgesehen vom Lesen der schönen Literatur). Und deine Idee sieht mir sowohl nach viel Platz als auch nach nicht ganz so viel Geld ausgeben aus :)

    Danke für die Idee!
    Liebe Grüße
    Frollein Schoko

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  2. Hand hoch! Habe noch nie studiert, besitze aber trotzdem zwei. :-) Steuererklärung im Wohnzimmer geht einfach gar nicht. Deine Lösung hatten wir damals bei uns als Werkstatt- und Bügeltische umgesetzt und es ist mega! Keiner hat so ne coole Werkstatt wie wir! Und es ist einfach sooo praktisch.

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    1. Eine Werkstatt das wäre es natürlich. Das setzen wir uns dann als nächstes Ziel :)

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