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Donnerstag, 12. November 2015

Road Trip Ostküste - ein kleines Fazit

Wer meinen Instagram-Account (@jule_vidanullvier) verfolgt, wird mitbekommen haben, dass wir vor ein paar Wochen einen Roadtrip entlang der Ostküste der USA gemacht haben. Ich war ja schon ein paar Mal in den Staaten, aber immer nur an einem Ort und an dieser wunderbaren Ostküste noch gar nicht. Wir hatten uns auf diesen Roadtrip nur bedingt vorbereitet - klar, Auto vorher gebucht, die ersten Stationen festgemacht und in den größeren Städten Airbnb-Unterkünfte klar gemacht. Ich habe mich an der ein oder anderen Stelle aber auch wirklich darauf verlassen, was man immer wieder von Freunden, Bekannten und Verwandten über diese USA-Trips gehört hatte. Dabei stellte sich die ein oder andere Annahme als weniger die andere als eher zutreffend heraus.



easy peasy Motels vor Ort buchen

Also irgendwie hatte ich aus verschiedenen Erzählungen im Kopf, dass man einfach immer an den Highways und großen Straßen spontan in die Motels reinspaziert und dann nach einem Zimmer fragt und das Ganze dann noch total günstig ist. Das haben wir genau zwei Mal gemacht und waren ziemlich frustriert. Auf unserer Strecke gab es zwar tatsächlich viele Motels und Hotels an den Straßen, aber diese waren häufig gar nicht soooo billig und zum Teil auch ausgebucht. Die Zimmerpreise standen nur selten auf Anzeigen, welche von der Straße zu erkennen waren. Wir haben es uns dann immer leicht gemacht und am Morgen, wenn wir wussten, wo wir in etwa übernachten wollten, über eine der Hotel-Seiten, wie booking.com einfach übers Handy spontan eine Unterkunft gebucht. So konnten wir uns die Bewertungen kurz ansehen und den besten Preis heraussuchen. Das war für uns irgendwie der entspanntere Weg, wenn man nicht so genau wusste, was der Tag so bringt und wann man am Zielort ankommt. Die Onlinebuchungen am Morgen des Check-In-Tages haben immer super funktioniert und waren meist auch sehr günstig.

Auto mieten & Benzin - alles super günstig

Ein Traum war tatsächlich die Sache mit dem Benzin - besonders für uns Deutsche. Das ist für diese Strecke von ca. 3.000 km wirklich ein Kleckerbetrag. Die Miete des Autos war eigentlich ebenso im machbaren Rahmen - das natürlich, wenn es nicht umbedingt der amerikanische Super-Protz-Schlitten sein muss. Die große Ernüchterung kommt dann bei der Erkenntnis, dass es für manche Strecken -  und eben auch die Strecke von New York nach Miami - eine Einweggebühr gibt. Wir wurden bei der Buchung ein wenig davon überrascht, haben dann aber diese bittere Pille geschluckt, da wir uns diese Freiheit, uns nach Lust und Laune auf der Strecke bewegen zu können, einfach gönnen wollten. Und gelohnt hat sich das am Ende schon.


Georgia kannste dir sparen

So erscheint es zumindest wenn man sich die Ratgeber rund um eine Tour entlang der Ostküste anschaut. Da bekommt man den Eindruck, North Carolina, South Carolina und Georgia können getrost durchfahren werden. Aber dort fanden wir so tolle kleine Orte, ehemaligen Plantagen und auch super schöne Strände, dass ich hier ein offenes Auge nur empfehlen kann. Der Südstaatenflair liegt dort in der Luft und viele Häuser und Orte haben so viel Charme und sind voller Magie.





Must-See Miami

Also abgesehen davon, dass es sich als Fluganlaufpunkt gut macht, kann man sich Miami wirklich sparen oder sollte zumindest nicht mehr als ein bis zwei Tage dort einplanen - aus meiner Perspektive. Wir waren vorher auf den Keys und dagegen kam mir der Strand von Miami einfach nur touristisch und künstlich vor. An sich lassen sich von Miami aus auch viele Dinge, wie die Everglades, Fort Lauderdale usw. erreichen, aber dann würde ich dort und nicht im überteuerten Miami übernachten. Das Beste war auf jeden Fall das leckere kubanische Essen - das konnte man schon mal mitnehmen.


Key West Paradies

Wenn die Leute von diesem Paradies - den Keys sprechen - dann haben sie zu 150% recht. Es ist einfach ein Paradies. Und jeder, der sich nur ansatzweise in der Nähe befindet, sollte die Fahrt und die doch recht stolzen Übernachtungspreise für ein paar Tage auf sich nehmen. Wir hatten eine Airbnb-Unterkunft auf den Lower Keys eine halbe Stunde von Key West (dem südlichsten Punkt) entfernt. Key West an sich ist auch schön, es gibt tolle Lokale und ein karibisches Flair. Für Chillen am Meer und vor allem Schnorcheln, fand ich aber den Bahia Honda State Park, welcher sehr nah bei unserer Unterkunft war, eindeutig am besten. Wirklich unglaublich, was man da so alles sieht, wenn man einfach nur ein wenig am Strand schnorchelt, nicht zu sprechen davon, was wir bei einem Schnorcheltrip alles sehen konnten.



 Am Strand waren wir häufig fast die Einzigen, was wirklich für einen Reisezeitraum im September/ Oktober spricht. Da sind nämlich zumindest die amerikanischen Kids alle wieder in Schule und Uni und die Rentner, welche in Florida überwintern sind auch noch nicht ganz auf dem Weg.
Von unserem Vermieter haben wir dann auch immer noch super Tipps für Restaurants bekommen. Lecker Seafood und natürlich Mojito gab es einfach überall.






Kommentare:

  1. Schöne Übersicht! So ein Roadtrip entland der Ostküste steht auch noch auf meiner Reise-Wunschliste, ich finde den Süden total spannend.

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  2. Tolle Bilder! Ein Auto zu mieten ist der beste Weg die Ostküste zu erkunden!!!!! Die Häuser, Strände und das Essen sind genial! Ach wie gerne würde ich auch wieder Richtung USA aufbrechen. Danke für die tollen Bilder und Beschreibungen :)

    Liebe Grüße,
    Martin

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