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Donnerstag, 25. August 2016

Topfpflanzen und ich? Ich und Topfpflanzen!


Eigentlich sollte dieser Beitrag in etwa so beginnen: Ich bin einfach kein Fan von Zimmerpflanzen, Topfpflanzen oder wie auch immer man diese Dinger bezeichnen mag …
Es gibt ja durchaus viele Menschen, die an Karma, Schicksal oder ähnliches glauben. Und so kann an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass genau an dem Tag, nämlich gestern, an welchem ich diesen Beitrag hier schreiben wollte, eine unerwartete, jedoch total gut passende kleine aber feine Überraschung in meinem Briefkasten wartete. Erstmal ist es ja immer eine schöne Sache, mal etwas anderes als Rechnungen beim Heimkommen im Briefkasten zu finden. Ich habe das Glück, ein paar wenige Freundinnen zu haben, die tatsächlich noch Postkarten schreiben. Das finde ich wirklich super toll und freue mich immer wieder sehr, wenn einmal wieder an mich gedacht wurde. Und so war eben auch die Freude groß über die nette Karte von den Stadtgärtnern. Dabei war auch eine Probe der Stecklinge und so wurde ich neugierig.





Was verbirgt sich hinter den Stadtgärtnern?

Die Website verrät es und ich werde nun auch ein paar weitere Produkte testen und euch später mehr berichten. Grob gesagt, wollen sie unsere Städte ein bisschen grüner machen und vertreiben wachsende Grußkarten, Minigärten für die Fensterbank, besonderes Saatgut und Samenbomben. Sie, das sind Jan, Derk und Torge, die handgemachte und liebevoll designte Pflanzprodukte mit Herz in Deutschland herstellen und vertreiben. Coole Sache zum Einen als Geschenk und zum Anderen für so Menschen wie mich, die nicht wirklich mit einem grünen Daumen auf die Welt gekommen sind. In die Erde stecken und gießen. Krieg ich hin.
Besonders schön finde ich schon einmal die Grußkarten, von denen mir eine gesendet wurde, da man das Saatpapier ablösen, ebenfalls in die Erde stecken und so eigene Blümchen erhalten kann. Ich bin gespannt, was der Praxistest verrät.

So, und jetzt zum ursprünglichen Thema diese Beitrages: Zimmerpflanzen – nicht mein Ding. Gut, nun ist der Mensch ja bekanntermaßen ein Herdentier und spätestens mit dem Einzug in WGs oder der gemeinsamen Wohnung mit dem Partner müssen Kompromisse gefunden werden. Ein Grund für meine Abneigung sind häufig die Übertöpfe, in denen Zimmerpflanzen um die Ecke kommen. Und so halte ich immer wieder Ausschau nach Möglichkeiten, Behältnisse ein wenig zu entfremden. Neudeutsch würde man das nun möglicherweise der Upcycling-Bewegung zuordnen. Wobei, ist zählen Flohmarktkäufe dann trotzdem unter Neukäufen?! Egal. Ich sage, es ist einfach nur eine Alternative zu den üblichen Übertöpfen und Pflanzenkübeln. 




Eine unerschöpfliche Quelle bilden dabei in der Regel die Flohmärkte dieser Welt. So habe ich für den Balkon beispielsweise diese alte Waschschüssel von Villeroy & Boch für 10 Euro auf der alten Messe in Leipzig geschossen und zum Kräutertopf für den Balkon umfunktioniert. Ebenfalls auf jedem Flohmarkt finden sich die Metall-10-Liter-Arm aus alten Tagen für etwas größere Pflanzen.

Eine Premiere war in diesem Sommer das Hochziehen eigener Setzlinge. Wie gesagt, den grünen Daumen habe ich nicht wirklich mit der Muttermilch aufgenommen und so taste ich mich Schritt für Schritt heran. Als Gefäß habe ich eine Art Wanne, die eigentlich für die Aufbewahrung und Kühlung von Getränken bei DEPOT verkauft wurde, genutzt. Ziemlich lange habe ich schon den Korb aus dem Badzubehör von Ikea als "Topf über dem Topf" umfunktioniert. Macht sich ganz, wenn ihr vor allem helle Möbelstücke habt. Ich glaube, die Dinger gibt es über die Jahre immer mal wieder in verschiedenen Farben im Angebot. So lassen sich mit Sicherheit tausende Möglichkeiten finden. Und vielleicht habt ihr auch noch den ein oder anderen Alternativvorschlag für Übertopf-Skeptiker wie mich?







1 Kommentar:

  1. Hallo Jule,

    ich habe auch keinen grünen Daumen und zudem ist unser Balkon auch noch Nordseite und wird von einer riesigen Kastanie verdeckt. Es gibt so ein paar Pflanzen, die es dennoch bei uns schaffen zu überleben. Zum Glück kümmert sich mein Freund um die Pflanzen. Die Idee mit den Stadtgärtnern ist total klasse. Ich schau gleich mal auf deren Webseite vorbei. Vielleicht verschicke mal so eine Postkarte mit Blumensamen demnächst über Postcrossing.
    Leider kann ich dir keinen "Übertopf-Tipp" geben, da unsere unkreativerweise alle von Ikea sind. ;)

    LG Myriam

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