Menüleiste

Donnerstag, 9. März 2017

Lust auf ein bisschen Crime?


Ich bin nicht gerade eine bekennende Leseratte und tue mich eigentlich schon seit ich denken kann schwer damit, mal ein Buch zu Ende zu lesen. Irgendwie war ich dann doch immer eher der Typ, der sich bewegen muss oder etwas herstellt, wenn Zeit für die schönen Dinge im Leben ist. Hinzu kommt, dass ich nun im Erwachsenenalter immer wieder versucht habe, mal abends im Bett zu lesen oder im Urlaub auf der Liege. Problem dabei war aber meist, dass ich nach maximal 5 Seiten so müde wurde und eingeschlafen bin, dass ich einfach kaum ein Buch mal beendet habe. Und so kam mir eine Empfehlung meiner Freundin Maria ziemlich gelegen bei dem Wunsch, doch mal mehr zu lesen und vor allem das iPad nicht auch noch mit ins Bett zu nehmen. Sie hatte nämlich bei unserem traditionellen Mädelswochenende immer die Zeitschrift Crime dabei und laß uns Artikel daraus vor. Seitdem bin ich ein Fan und kann euch die Zeitschrift nur ans Herz legen. Der Wunsch, mehr zu lesen, aber in knackiger, für mich schaffbarer Form wird da nämlich mit einer heimlichen Leidenschaft von mir verbunden: Kriminalfälle. Vielleicht liegt es daran, dass für meine Mutter das TV-Programm quasi nur aus Tatort oder ähnlichen Krimis besteht. Auf irgendeinem öffentlichen Sender kommt doch immer ein Tatort. Oder es hängt doch mit meiner Begeisterung für die Aufbereitung von unaufgeklärten Mordfällen auf RTL II zusammen. Ich wage ja zu behaupten, dass ich mittlerweile in der Lage wäre, das perfekte Verbrechen zu begehen. Naja, auf jeden Fall habe ich mich so ziemlich in diese Zeitschrift verliebt und freue mich derzeit jeden Abend auf eine der Stories, die ich vorm Schlafen lese. Auf meine Träume hat sich das übrigens nicht ausgewirkt. Bis dato.  



Journalistisch aufgearbeitet werden echte Kriminalfälle. Mal aus der Perspektive der Eltern, mal aus der Perspektive der Täter, mal als Interview oder reine Darstellung der chronologischen Fakten. Es ist spannend, manchmal verstörend, manchmal faszinierend und immer interessant. Gerade für die letzten 4 oder 5 Seiten zum müde werden oder die U-Bahn-Fahrt haben die Texte eine perfekte Länge und lassen uns nicht „dumm sterben“ (Ironie und so). Die Stories kommen zum Abschluss. Das mag ich daran. Und übrigens finde ich 5,20 € auch absolut angemessen, wenn ich bedenke, wie lange ich durch den Jeden-Abend-eine-Story-Rhythmus schon etwas von dieser Ausgabe habe und unter der Feststellung, dass verhältnismäßig wenig Werbung darin zu finden ist. Schaut sie euch einmal beim Kiosk eures Vertrauens an. Vielleicht werdet auch ihr in den Bann gezogen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Keine Scheu, wir freuen uns über ein ehrlich gemeintes Kommentar von euch! Lob, Kritik, Anregungen, Grüße usw. sind jederzeit willkommen. Merci.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...