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Montag, 28. August 2017

Life Lately

Dieser Sommer, ist er nun eigentlich echt vorbei? Ich setze ja darauf, dass wir im September nochmal einen schönen Spätsommer genießen können. Das wird. Das wird. Und was war in letzter Zeit so los? Einiges! Vorallem Urlaub. Wie schön wir es doch einfach vor der Haustür haben und das viel zu selten nutzen. Das musste geändert werden und so zelteten wir kurzerhand an meinem Geburtstagswochenende einfach einmal 20 Autominuten entfernt von der eigenen Wohnung. Genau genommen wurde der Schladitzer See und der hiesige Campingplatz unser zu Hause für zwei Tage und schenkte mir zum Geburtstag netterweise diesen wunderbaren Sonnenuntergang.


Ich bin ja immernoch dabei, Leipzig, meine Wahlheimat, so richtig kennen zu lernen. Da gibt es noch so vieles zu entdecken und man sollte nie aufhören, danach zu suchen. Ein Highlight in dieser Mission war kürzlich die Führung durch das Bundesverwaltungsgericht. Ein wirklich spannendes Gebäude, zu welchem es viel zu erzählen gibt, die ein oder andere Grusselstatue inklusive. Teilnehmer zahlen 8 gut investierte Euro. Termine könnt ihr hier einsehen: *klick*

Übrigens habe ich auch kürzlich mal meinen Senf in Sachen Leipzig zum Insider City Guide des Otto Magazins dazugegeben. Eine schöne Übersicht zu verschiedenen Städten, welche ihr hier einsehen könnt: *klick*


Und dann war ja da noch dieser Kreta-Urlaub. Eine Woche, Sonne pur, ein wenig Wind, viiiiel Knoblauch und Wein. So, wie man sich das eben vorstellt. Eine der griechischen Inseln wollte ich schon immer einmal besuchen. Und irgendwie war in letzter Zeit gefühlt jeder Dritte auf Kreta. Fand ich das nun gut oder eher nicht so? Hm, auf jeden Fall hatte ich schon ein wenig Bedenken, so kurz vor der Angst, dass es mir zu touristisch sein könnte. Zu viele rot geröstete Engländer oder Russen. Das klingt jetzt ein bissl diskriminierend. Soll es nicht. Aber ihr wisst ja, wie das manchmal auf Malle & Co so läuft mit den lieben Miturlaubern. Naja, auf jeden Fall kann ich sagen, dass meine Bedenken völlig unbegründet waren. Denn, wenn man fernab von überfüllten Stränden, Kneipenmeilen & Co. eine schöne Zeit auf Kreta verbringen möchte, so kann ich nun sagen, ist das durchaus möglich.




Ein paar Worte zum Thema Unterkunft. Für mich kam ein Pauschalurlaub nicht in Frage und so verließ ich mich wieder einmal auf Bewertungen und Angebote bei Airbnb. Da wir verschiedene Teile der Insel kennenlernen wollten, entschieden wir uns für zwei Airbnbs. Los ging es in Sissi, einem kleinen Ort an der nördlichen Küste (leicht östlich gelegen). Hier waren wir zu Gast in einem Airbnb, welches mehrere Apartments anbietet. Diese waren einfach, aber absolut ausreichend ausgestattet und in einer sehr schönen Anlage zu finden. Absolutes Highlight waren jedoch die Gastgeber, welche die Gäste jeden Morgen mit frischem Obst und Gemüse, Brötchen, Tzatziki, Marmeladde, Honig, Wein und einiges mehr verwöhnen. Griechische Gastfreundlichkeit in ungeahntem Ausmaß und deshalb eine der tollsten Airbnbs, die ich je gebucht habe.  

Auch Unterkunft Nummer zwei auf unserer Reise sollte uns nicht enttäuschen. Gelegen in einem kleinen Bergdorf namens Pompia, bot die liebevoll gestaltete Unterkunft einen Ort zum Relaxen und die Möglichkeit, ein wenig vom "echten" Leben Kretas fernab der Touriströme mitzubekommen. Da findet man sich dann auch mal beim Fußball schauen auf dem Markplatz inmitten Einheimischer wieder. Keiner versteht den anderen, aber nach zwei Tagen wirst du abends auf der Straße schon gegrüßt. Sind ja immer dieselben Verdächtigen. Herrlich!


Eine verlassene Kirche in Pompia
Der sogenannte Red Sand Beach. Man muss einen Berg zu Fuß bezwingen und landet dann bei diesem tollen Strand mit glasklarem Wasser.

Das Kloster Arkadi. Sehenswert.


Am letzten Abend gönnten wir uns noch ein schönes Abendessen in einem Restaurant, von dem ich in einem Blogbeitrag irgendwann mal gelesen hatte. Im Prima Plora gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern eben diese ganz bsondere Lage und ein tolles Flair. Da damals in dem Beitrag schon darauf hingewiesen wurde, dass man für das Abendessen lieber reservieren sollte, hatte ich das schon einige Wochen zuvor über deren Website gemacht und tatsächlich war die Hütte spätestens ab 20:00 Uhr voll besetzt.


Und dann, noch ein kleiner Ausblick, nein Hinweis, nein Aufforderung oder so. Die Wahlen stehen an und ich hatte in der letzten Woche schon meine Zettelchen zur Briefwahl im Postfach. Eigentlich wollte ich mich gern einmal als Wahlhelfer anmelden, aus reiner Neugier, ehrlich gesagt, und ein bisschen auch aus dem Gedanken heraus, dass man sich schon mal in irgendeiner Weise beteiligen sollte. Nun ist es aber so, dass ich genau an dem Wochenende nochmal einen kleinen Ausflug machen werde, von dem ich euch dann auch bald und gern berichte. Die kann ja jetzt viel erzählen. Würde ich mir auch denken. Aber ist so, schlechtes Timing. Schade. Ich gehe das mal für die nächsten Wahlen an und kann euch nur ans Herz legen, einmal mit dem Gedanken zu spielen, vielleicht als Wahlhelfer in eurer Gemeinde zu unterstützen. Und denkt daran, euch rechtzeitig für die Briefwahlen anzumelden, solltet ihr am 24. September nicht zu Hause sein. Gerade, wo ich heute Morgen wieder an einem dieser furchtbar intelligenten (...nicht) Plakate der AfD vorbeigefahren bin. Darauf zu sehen: ein süßes Ferkel und der Slogan "Der Islam passt nicht in unsere Küche." Neben Schimpfwörtern und allerlei Foltermethoden ging mir dabei vor allem eines durch den Kopf: Eure Stimme zählt!



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