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Mittwoch, 3. Dezember 2014

DIY Hängegarderobe aus Kupferrohr


Nähkästchen & Schlüsselschale: Vintage; Korb, Spiegel und Teppich (eigentlich
eine Badematte): IKEA, Lampe: Westwing, Garderobe: DIY - woop woop

Ich glaube der Flur ist häufig einer der am meisten vernachlässigsten Räume, besonders in frisch bezogenen Wohnungen. Eine Schande, denn in Wirklichkeit fängt das "Hach, endlich zuhause"-Gefühl doch an der Türschwelle an. Wer ebenfalls einen recht kleinen Flur hat, der findet vielleicht Gefallen an diesem kleinen DIY. Der große Vorteil von Hängegarderoben: sie rauben keinen Platz auf dem Boden, passen damit in Ecken, die sonst vielleicht nicht tief genug wären und obendrauf bleibt mehr Raum, um Schuhe in die Höhe zu stapeln (die Bilder entstanden ganz offensichtlich vor meiner Stapelphase). Funktioniert natürlich auch super als dekorative Kleiderstange im Schlafzimmer.



Für diese Garderobenvariante reicht ein einziger Baumarktbesuch. Zunächst braucht ihr natürlich ein Kupferrohr. Das gibt es in unterschiedlichen Längen und Dicken. Achtet darauf, dass ihr kein all zu Dünnes wählt, damit es später nicht unter der Last der Winterjacken durchhängt. In dem gleichen Durchmesser kauft ihr nun noch zwei Verbindungsstücke für das Rohr im 90 Grad Winkel. Dann zieht ihr am besten weiter zu den Seilen. Je nach Deckenhöhe schneidet ihr euch nun etwa 4 Meter Seil ab. Kurz testen, ob das Seil auch durch das Rohr passt und dann könnt ihr euch auch schon um diese weißen Dinger links auf dem Bild kümmern. Beim Bauhaus gab es diese Verbindungsstücke in der Segelabteilung, direkt neben den Seilen. Mit 8 Euro pro Stück schlägt das Stück Plastik zwar ganz schön zu Buche, aber es lohnt sich, denn so hält die Schlaufe am Ende bombenfest und ihr müsst keine komischen Knoten machen. Zudem kann das Seil so nicht aufdröseln -"Goldstaub" wie meine Mama sagen würde. Was nun noch fehlt sind zwei Dübel und zwei Haken für die Löcher in der Decke. Kostenpunkt für alle Materialien: 35 Euro. 
Dass ihr die Kupferwinkel an die Kupferstange steckt, das Seil durchzieht und mit den Plastikteilen eine Schlaufe bildet, ist wohl recht selbsterklärend. Wer nun noch ein bisschen Geduld besitzt, um die Abstände für die Löcher abzumessen und obendrauf noch mit ein bisschen Schmackes zwei Löcher in die Decke bohren kann, hat's auch schon geschafft. Wer traut sich an das Miniprojekt?